Wuppertaler „Schwebebahn“ ist in Israel gelandet

Wuppertaler Partnerstadt : „Schwebebahn“ ist in Israel gelandet

Nach umfangreichen Vorbereitungen sowie Formalitäten und mit einer speziellen Vakuum-Verpackung in einer luftfrachtgerechten Holzkiste ist die „Schwebebahn“ in der Partnerstadt Beer Sheva angekommen. Es ist ein Geschenk des Wuppertaler Freundeskreises.

Den Sattelzug-Transport von Wuppertal zum Flughafen Frankfurt/Main, den anschließenden Flug mit einer Lufthansa-Cargo-Maschine nach Tel Aviv und den abschließenden Transfer nach Beer Sheva hat das Modell des „Wahrzeichens“ unversehrt überstanden. Nach der Ankunft und einer kurzen „Begrüßung“ durch Vertreter der Stadtverwaltung wurde es unter persönlichem Einsatz des Chefs des „Departments for Culture“ ausgepackt und im Eingangshof der „Bat Dor Municipal Dance Company (KAMEA)“ aufgestellt.

Das Wetter in der israelischen Partnerstadt kam der „Schwebebahn“ nicht fremd vor. Dem frischen Wüstenwind folgten bald tiefe Wolken, die den für diese Region ersehnten Regen brachten. "Einige Freunde in Beer Sheva schmunzelten und meinten, die ,Schwebebahn' habe das ,Wuppertaler Wetter' als Gastgeschenk mitgebracht. Unser ,gutes Stück' fühlte sich also gleich wie zu Hause", so Arno Gerlach, der Vorsitzende des Freundeskreises. An dem Ort, wo sie täglich von vielen Menschen „begrüßt“ und bestaunt wird, bleibt die Schwebebahn noch eine Weile, bis zum Bau eines maßgerechten Betonsockels auf dem „Wuppertaler Platz“, wo sie ihren endgültigen Standort finden soll. Die offizielle Einweihung der Errichtung des „Friedensbotschafters“ und „Brücke der Freundschaft Wuppertal - Be’er Sheva“ als zentraler Blickfang in der Mitte des Wuppertaler Platzes (Wuppertal Square / Kikar Wuppertal) wird in einer öffentlichen Veranstaltung gefeiert.

Der Transport kam unbeschadet in Israel an. Foto: Yair Nagid / Stadt Beer Sheva