1. Lokales

Verhandlungen: ver.di-Aktion bei Wuppertaler Stadtwerken​

Vor Start der Tarifverhandlungen : ver.di-Aktion bei Wuppertaler Stadtwerken

Vor dem Beginn der Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst hat der ver.di-Bezirk Düssel-Rhein-Wupper am Montagnachmittag (23. Januar 2023) eine Banner-Aktion bei den Wuppertaler Stadtwerken gestartet. Man wollte damit ein „deutliches Zeichen“ setzen, so die Gewerkschaft.

Sie fordert, dass Tabellenentgelte der Beschäftigten „um 10,5 Prozent, mindestens aber um 500 Euro monatlich erhöht werden“, die der Auszubildenden, Studierenden, Praktikantinnen und Praktikanten um 200 Euro monatlich. Die Laufzeit der Regelungen solle zwölf Monate betragen. Für Auszubildende und Praktikantinnen bzw. Praktikanten strebt ver.di eine unbefristete Übernahme nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung an.

Die ver.di-Forderungen in der aktuellen Tarifrunde.
Die ver.di-Forderungen in der aktuellen Tarifrunde. Foto: ver.di

„Die Beschäftigten der WSW-Unternehmensgruppe zählen zu den gut 2,4 Millionen Tarifbeschäftigten des öffentlichen Dienstes der Kommunen und ihrer wirtschaftlichen Betriebe, für welche die Verhandlungen starten“, so die Gewerkschaft. „Ebenso gehören die rund 148.000 Tarifbeschäftigten des Bundes und die 111.000 Auszubildende und dual Studierende im Bereich der Vereinigung kommunaler Arbeitgeber (VKA) und 6.000 Auszubildende im Bereich des Bundes sowie 8.000 Praktikantinnen/Praktikanten im Bereich der VKA dazu.“ Insgesamt würden rund 2,5 Millionen Menschen von der Tarifrunde erfasst.