Bei dem Workshop unter dem Namen „Water Resilience – Municipalities Strengthen Themselves Against Drought and Heavy Rainfall Events“ werden Ursachen, Zusammenhänge und Strategien zum Thema Wasserresilienz und Starkregen untersucht. Beteiligt sind die deutschen Städte Dresden, Wunstorf und Wuppertal sowie Natitingou (Benin), Homa Bay (Kenia), Akkaraipattu (Sri Lanka), Hyderabad (Indien) und Niš (Serbien).
Ziel des von der Initiative „Connective Cities“ organisierten Workshops ist es, kommunale Fachleute weltweit zu vernetzen und beim Umgang mit den Folgen des Klimawandels zu unterstützen. Im Fokus stehen Herausforderungen wie Starkregen, Überflutungen, Dürren und Wasserknappheit, die durch den Klimawandel weiter zunehmen.
Dr. Katrin Linthorst (Wuppertals Dezernentin für Gesundheit, Klima- und Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Grünflächen und Recht): „Letztlich geht es um mehr als einzelne Pilotprojekte. Es geht darum, unsere Städte zukunftsfähig zu machen – resilient gegenüber den Folgen des Klimawandels, lebenswert und gesund für alle Menschen, die in ihnen leben. Der Klimawandel ist längst kein Zukunftsthema mehr, sondern für alle spürbar.“
Und weiter: „Die Dynamik und Offenheit im Austausch haben mich wirklich beeindruckt. Was dieses Format so besonders macht, ist die spürbare Energie und die Vielfalt an Perspektiven aus unterschiedlichen Kulturen. Der Austausch jenseits des Arbeitsalltags eröffnet neue Blickwinkel, fördert echte Vernetzung und schafft genau den kreativen Raum, den wir brauchen, um gemeinsam tragfähige Ideen für die Zukunft zu entwickeln.“
Der Workshop in Wuppertal soll den fachlichen Austausch mit praxisorientierten Arbeitsformaten verbinden. „Im Mittelpunkt des ersten Tages stand es, ein gemeinsames Verständnis für die unterschiedlichen lokalen Herausforderungen zu entwickeln, bestehende Ansätze vorzustellen und voneinander zu lernen. Ziel ist es, daraus konkrete Ideen für Pilotprojekte zu entwickeln und ein langfristiges internationales Netzwerk aufzubauen“, so die Verwaltung. Der zweite Tag widmet sich insbesondere praktischen Lösungen und gelungenen Beispielen, bevor am Ende Pilotprojekte identifiziert werden.
Bereits im März fand ein erstes digitales Kennenlernen statt. Weitere Online-Formate folgen, bevor der nächste Präsenzworkshop im Herbst 2026 in einer Partnerkommune im Süden stattfinden soll.