Betriebshof Nächstebreck ver.di-Warnstreik im ÖPNV setzt sich am Montag fort

Wuppertal · ver.di ruft auch für Montag (23. März 2026) in Wuppertal zum Warnstreik auf. Diesmal ist der Betriebshof Nächstebreck betroffen – und damit sind es Buslinien im Osten der Stadt.

ver.di will den Druck erhöhen.

Foto: Christoph Petersen

Damit kann auf einzelnen Linien und Strecken im östlichen Stadtgebiet zu Einschränkungen und Ausfällen kommen. Die Schwebebahn, S-Bahnen und Regionalzüge sind ausgenommen.

Es ist die dann sechs Streikmaßnahme innerhalb einer Woche in Wuppertal. Am Dienstag und Donnerstag (17. und 19. März) hatten sich die ver.di-Maßnahmen sowohl gegen den Bus- als auch den Schwebebahn-Verkehr gerichtet. Am Freitag (20. März) wurde der Betriebshof an der Varresbeck bestreikt – mit Auswirkungen auf mehrere Verbindungen im Westen der Stadt. Am Samstag und Sonntag (21. und 22. März) steht die Wuppertaler Schwebebahn still, die Haltestellen sind geschlossen.

Die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) gehen davon aus, dass auch diesmal ein Großteil der aufgerufenen Belegschaft sich dem Streik anschließt. Folgende Buslinien sind laut WSW nicht vom Streik betroffen: CE62, CE64, CE65, SB69, 600, 601, 603, 607, 609, 611, 612, 613, 619, 620, 621, 622, 623, 625, 628, 630, 631, 633, 635, 641, 642, 643, 645, 647, 648, 649, 650, 666.

Auch die E-Wagen E809, E814, E815, E816, E817, E818, E819, E821, E822, E823, E824, E826, E829, E830, E833, E836, E841, E843, E849, E850, E851, E870, E871, E872, E873, E875, E876, E877, E878, E879, E901, E902, E904, E907, E909, E912, E920, E925, E927, E929, E937, E938, E941, E948, E950, E952 fahren planmäßig. Einschränkungen gibt es auf den Linien 615 und NE15 Alle anderen Buslinien fahren am Montag nicht.“

Man wolle „ein deutliches Signal vor den am Dienstag beginnenden Verhandlungen“ sende, so ver.di: „Die Arbeitgeber sind aufgefordert, endlich ein konkretes Angebot vorzulegen und die Situation der Beschäftigten nicht weiter durch Gegenforderungen zu verschärfen.“

Stephanie Peifer (Bezirksgeschäftsführerin des ver.di Bezirks Düssel-Rhein-Wupper): „Die Beschäftigten im Nahverkehr sind an allen sieben Tagen der Woche im Dienst und ermöglichen Mobilität für alle Bürgerinnen und Bürger. Dieser und die vergangenen Streiks zeigen, was für Auswirkungen es haben kann, selbst wenn nur ein paar von ihnen fehlen.“

Pfeifer weiter: „Die Beschäftigten im Nahverkehr sind an allen sieben Tagen der Woche im Dienst und ermöglichen Mobilität für alle Bürgerinnen und Bürger. Dieser und die vergangenen Streiks zeigen, was für Auswirkungen es haben kann, selbst wenn nur ein paar von ihnen fehlen.“

(jak)