Währenddessen wird der alte Überflieger, der vom Burgholztunnel bzw. dem Kiesbergtunnel über die L418 auf die A46 führte, abgerissen. Weil der Verkehr normalerweise unter dem Bauwerk fließt, muss er in dem Abschnitt während der Arbeiten komplett umgeleitet werden.
Trotz des Wochenendes wird empfohlen, den Bereich in dem Zeitraum möglichst großräumig zu umfahren. Verwiesen wird dabei auf die Ausweichrouten A1, A3, A40 und A52. Ortskundige sollten ebenfalls im Vorfeld entsprechende Umwege einplanen. Die Umleitungen sind mit dem roten Punkt ausgeschildert.
Die Auffahrt von der L418 auf die A46 in Richtung Düsseldorf kann bereits seit dem 16. März nicht mehr befahren werden. Die Sperrung dauert noch bis zum 8. Mai um 20 Uhr an. Die Abfahrt von der A46 in Richtung Burgholztunnel bzw. Kiesbergtunnel und damit auf die Südhöhen bzw. in die Südstadt ist weiterhin möglich. Das Gesamtprojekt soll im Sommer 2026 beendet werden. Gerechnet wird mit Gesamtkosten in Höhe von rund 8,5 Millionen Euro.
Die Sperrung der Auffahrt hatte in den vergangenen Tagen in Wuppertal für erhebliche Staus vor allem im Berufsverkehr gesorgt. Am Samstag (21. März) steht zudem die Schwebebahn wegen eines neuerlichen ver.di-Warnstreiks nicht zur Verfügung.
Nach Angaben der Autobahn GmbH werden in den kommenden Jahren 20 der 31 Brücken der A46 auf Wuppertaler Stadtgebiet saniert oder erneuert. Derzeit laufen Arbeiten im Bereich Wichlinghausen. Im April geht am Katernberg mit der Brücke über die Briller Straße weiter. Dort wird ein Neubau errichtet. Um Platz für die Baustelle zu schaffen, waren in dem Bereich zahlreiche Bäume gerodet worden. Sie sollen später nachgepflanzt werden.