Nach ersten Ermittlungen der Polizei war ein Mini-Fahrer mit zu hoher Geschwindigkeit in Richtung Barmen unterwegs. Aus noch ungeklärter Ursache verlor der Fahrer (oder die Fahrerin) die Kontrolle über den Wagen. Das Auto prallte daraufhin gegen das Heck eines Mazdas.
Während der 69 Jahre alte Fahrer mit dem Mazda rund 150 Meter nach der Kollision zum Stehen kam, kollidierte der Mini mit Euskirchener Kennzeichen mit einem am Straßenrand geparkten Transporter und anschließend mit einem Begrenzungsschein. Danach war die Fahrt beendet. (Bilder)
Unfall mit Mini
Nach bisherigen polizeilichen Erkenntnissen entfernte sich der Mini-Fahrer nach dem Unfall in Richtung Hessische Straße, ohne sich um möglicherweise verletzte Personen und um die Regulierung des Sachschadens zu kümmern. Kurz danach tauchte eine 28 Jahre alte Frau an der Unfallstelle auf und sagte aus, dass sie den Mini gesteuert habe.
Die Polizei zweifelt diese Version allerdings an. Sie sicherte deshalb unter anderem Fingerabdrücke am Lenkrad und befragte außerdem Augenzeuginnen und Augenzeugen. Der 69-Jährige wurde unterdessen mit Verletzungen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht, nachdem er zuvor vom Rettungsdienst in einem Rettungswagen auf der Schwelmer Straße in Augenschein genommen und behandelt worden war.
Die Schwelmer Straße war während der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen in beide Richtungen gesperrt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Der Mazda war im Heckbereich beschädigt, der Mini im Frontbereicherheblich. Die Höhe des bei dem Unfall entstandenen Sachschadens ist noch nicht bekannt.
Sollte sich herausstellen, dass doch der Mann hinter dem Steuer saß, kommen auf ihn mehrere Strafanzeigen zu – und eine auch auf die 28-Jährige.