Grund ist die Gleissperrung wegen der Generalsanierung der Strecke von Hagen über Wuppertal nach Köln. „Und so mussten wir uns einen neuen Endhaltepunkt suchen und haben dafür den Haltepunkt Wuppertal-Öhde aus dem jahrzehntelangen Dornröschenschlaf erweckt“, so Thomas Kölln vom Verein „Wupperschiene“. „Da wir mit dem historischen Triebwagen der Baureihe VT98 (Schienenbus) fahren, ist dort der Wechsel der Fahrtrichtung problemlos möglich.“
Die Bahnsteigoberfläche ist demnach „in wenigen Wochen mit vereinten Kräften komplett erneuert, um überhaupt einen Zugang zu den Zügen zu ermöglichen“. Man müsse trotzdem darauf hinweisen, dass der Ein- und Ausstieg bei den historischen Zügen nicht barrierefrei möglich sei: „Und das Angebot an Sitzplätzen ist nur begrenzt, daher kann die Nutzung von Randzeiten sinnvoll sein.“ (Bilder)
Wupperschiene-Express rollt wieder
Die Tour führt zum Bahnhof Beyenburg und zurück. Die Fahrten starten am Ostersonntag (5. April) um 11, 12, 13, 14:30, 15:30, 16:30 und 17:30 Uhr ab Öhde und um 11:40, 12:40, 14:10, 15:10, 16:10 und 17:10 Uhr ab Beyenburg. Am Ostersonntag (6. April) geht es weiter um 10:40, 11:40, 12:40, 14:10, 15:10, 16:10 und 17:10 Uhr ab Beyenburg und um 11, 12, 13, 14:30, 15:30 und 16:30 Uhr ab Öhde.
Der Preis für die Hin- und Rückfahrt bei freier Zugwahl kostet für Erwachsene 15 Euro und für Kinder bis 14 Jahre 10 Euro. Tickets gibt es ausschließlich im Zug, es ist nur eine Barzahlung möglich. „Bei größerer Nachfrage können wir leider keine Sitzplätze garantieren“, so der Verein.
Für die Gäste, die mit dem PKW anreisen, stellt die Firma Thermo Fischer (Öhder Straße 70) ein Parkplatz-Kontingent zur Verfügung. Die ÖPNV-Haltestelle Öhde der Buslinien 616 und 626 (von bzw. nach Wuppertal-Oberbarmen) liegt in unmittelbarer Nähe.