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Städtepartnerschaft: Mahnwache vor Bergischer Synagoge in Wuppertal

„Freundeskreis Be’er Sheva“ : Mahnwache vor der Bergischen Synagoge

Der Deutsch-Israelische Städtepartnerschaftsverein „Freundeskreis Be’er Sheva“ veranstaltet am Samstag (15. Mai 2021) an der Bergischen Synagoge in Wuppertal eine Mahnwache. Beginn ist um 11 Uhr an der Gemarker Straße / Ecke Paul-Humburg-Straße.

„Nach den massiven Raketenangriffen der Terror-Organisation Hamas aus dem Gazastreifen auf Israel ist nicht nur im Nahen Osten, sondern auch in Europa und damit in Deutschland eine neue Welle des Antisemitismus zu beobachten. Der Konflikt der radikalislamistischen Hamas hat längst unser Land erreicht. Seit Anfang dieser Woche entlädt sich in mehreren deutschen Städten wieder einmal der blanke Hass antidemokratischer und antiisraelischer Gruppierungen“, heißt es in dem Aufruf.

Und weiter: „Wieder werden Synagogen angegriffen, beschädigt, israelische Flaggen verbrannt, Juden unflätig beschimpft, verletzt und als ,Dreck‘ bezeichnet. Antiisraelische Propaganda und Parolen gehören wie selbstverständlich zum digitalen Vokabular in allen ,sozialen‘ Medien. Was können wir gegen die aufgeladene, explosive Stimmung tun? Farbe bekennen, aufstehen und vernehmbar gegen die protestieren, die statt Bildung, Demokratie und friedliches Zusammenleben den Terror, Gewalt, Raketen sowie brutale Unterdrückung, Bevormundung, Armut und Perspektivlosigkeit ihres eigenen Volkes bevorzugen.

  • Oberbürgermeister Uwe Schneidewind.
    Wuppertaler Partnerstadt : OB Schneidewind: Solidarität mit Be´er Sheva
  • Ernst-Andreas Ziegler (re.), Gründungsmitglied des Synagogen-Freundeskreises,
    Spende : Vitrine für die Bergische Synagoge
  • Helge Lindh.
    Gedenktag : Lindh: Antisemitismus entschlossen bekämpfen

Der Wuppertaler Städtepartnerschaftsverein wolle nicht tatenlos zusehen und schweigen: „Angesichts der traurigen Tatsache, dass unsere Partnerstadt zu den stark betroffenen, von Raketen beschossenen israelischen Städten gehört, haben wir uns kurzfristig entschlossen, unsere Solidarität mit den Bürgern Be’er Shevas und Israels zu bekunden. Entscheidungen von Regierungen und einzelnen Gruppen müssen wir nicht immer für richtig und gut halten, doch Gewalt, Terror und Antisemitismus als Mittel der Auseinandersetzung lehnen wir scharf ab. Unser Ziel ist Verständigung und Frieden unter allen Völkern und Nationen!“