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Rundschau-Serie „Sommer-Radtouren“, Teil 2: Radeln unter dem Meer

Sommer-Radtouren der Rundschau : Teil 2: Radeln unter dem Meer

Tritt für Tritt das Bergische Land erkunden – in unserer Rundschau-Serie „Sommer-Radtouren“ stellen wir Ihnen in Zusammenarbeit mit dem ADFC und Autor Reinhold Weber die schönsten Fahrradtouren durch Wuppertal und die Umgebung vor. In Teil 2 geht es 47 Kilometer über die „Niederbergische 8“.

Große Teile dieser Radtour über die Niederbergbahntrasse und durchs Angerbachtal lagen vor 400 Millionen Jahren - im Zeitalter des Devon - noch unter dem Meeresspiegel. Der damals entstandene Kalkstein bildete sich, als nach dem Tod bestimmter Lebewesen die Schalen zu Boden sanken. Heute finden wir in dieser Gegend das größte Abbaugebiet von Kalkstein in Europa. Seit dem Mittelalter wird er genutzt und als Düngemittel oder Baustoff verwendet. Reste des damaligen Strandes und der Riffe können auch heute noch entdeckt werden.

Vom Bahnhof Vohwinkel aus geht es die Bahnstraße hoch und an der Ampel nach links in die Gruitener Straße und dann rechts hoch in „Zur Waldkampfbahn“. Dem Wuppertaler Radweg R1 entlang fahren wir durchs Osterholz, wo der Radweg R1 von der Straße nach rechts in den Wald führt. Später am Waldrand fahren wir nach rechts hoch auf dem Schöllerweg bis zum Ortseingang von Schöller. Hier geht es links ab in „Zur Düssel“, wo wir an der Burg und dem Teich vorbeifahren und in einen schmalen Pfad links abbiegen. Wir folgen dem Weg durch eine Hofanlage und halten uns an der Bahnlinie rechts. An der Elberfelder Straße biegen wir links ab und fahren direkt in der ersten Straße rechts in die alte historische „Kölnische Straße“.

  • Der VW tochierte die Begrenzungsmauer.
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  • Symbolbild.
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  • Blick in die Friedrich-Ebert-Straße.
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Ihr folgen wir auf dem Eurogaradweg hinein nach Wülfrath, überqueren die L 422 und fahren bis zum Ende der Straße „Flehenberg“. Wir biegen links ab in „Ellenbeek“ und fahren so bis zur L 403 (Wilhelmstraße). Hier geht es rechts ab und sofort links am Zeittunnel vorbei zur Niederbergbahntrasse, der wir bergaufwärts bis Heiligenhaus folgen.

 Eine vielseitige Doppelrunde durch Europas größtes Kalkabbaugebiet: Das ist die Route der „Niederbergischem 8“.
Eine vielseitige Doppelrunde durch Europas größtes Kalkabbaugebiet: Das ist die Route der „Niederbergischem 8“. Foto: Kartendaten: OpenStreetMap, ODbL 1.0/ADFC

Nach der Überquerung der „Dieselstraße“ (Schriftzug am Beginn der Brücke auf dem Boden) biegen wir scharflinks in einen Pfad, der uns zur Pinner Straße führt. Wir überqueren die Pinner Straße und die Velberter Straße und folgen dem Dümgesweg bis zur Heidestraße. Nach links geht es bis zur Abbiegung links in die Wülfrather Straße. Diese geht später über in den Heiligenhauser Weg, dem wir bergabwärts bis Flandersbach folgen. Im Tal fahren wir geradeaus in die Flandersbacher Straße, die wir Richtung Wülfrath nutzen. Nach einer unübersichtlichen Kurve geht es auf ungesicherter Straße nach links auf den Panoramaradweg Niederbergbahntrasse. Diesem folgen wir bis zum Zeittunnel, wo wir die frühere Strecke kreuzen und Richtung Koxhof fahren.

Am Ende des Bahntrassen-Radwegs biegen wir ab nach links und dann sofort rechts auf einen schmalen steilen Pfad zum Oberdüsseler Weg. Wir überqueren die Bahnlinie, fahren an der Bergischen Diakonie nach rechts und nach der leicht ansteigenden Straße nach rechts in „Wildsteig“. Am Ende geht es steil links ab in „Am Jagdhaus“, am Freibad Eckbusch vorbei bis Pollern auf der Straße stehen. Wir kreuzen die Straße und folgen dem R1-Radweg in die Birkenhöhe und später rechts „In den Birken“. Am Ende der Pahlkestraße überquert der R1-Radweg die Düsseldorfer Straße und führt in den Lüntenbecker Weg, der uns am Lüntenbecker Schloss vorbei bis zum Heuweg bringt. Hier biegen wir links ab und sofort rechts in die „Grüne Trift“. Am Waldrand entlang kommen wir zu einem Feldweg links, der uns übers freie Feld zur Straße „Grünewald“ führt. Rechts hoch erreichen wir die Bahnstraße, die uns links ab wieder zum Bahnhof Vohwinkel bringt.