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Bilanz der Stadt Wuppertal: Leichte und schwere Schäden

Bilanz der Stadt : Leichte und schwere Schäden

Die Stadt Wuppertal hat am Freitag (16. Juli 2021) eine erste Bilanz der Schäden an den öffentlichen Einrichtungen gezogen. Ein Überblick.

Das Museum Industriekultur Wuppertal hatte wohl Glück im Unglück: Die Schäden erweisen sich nach erster Inaugenscheinnahme als begrenzt. Allerdings müssen noch baufachliche und gutachterliche Begehungen stattfinden, um diese positive Einschätzung endgültig zu bestätigen. Das Kontor 91 ist auf Grund der allgemeinen Krisenlage bis Montag (19. Juli 2021) geschlossen. Die Ausstellungsräume auf dem Werth sind ebenso wie der Keller trocken geblieben.

Im Engels-Haus ist der Keller während des Unwetters vollgelaufen. Nachdem das Gebäudemanagement am Spätnachmittag mit Pumpen anrückte und das Wasser aus dem Haus hinausbefördern konnte, war eine ins Auge gefasste Exponatevakuierung nicht mehr notwendig. Der Keller muss nun trocknen und die Haustechnik sowie die Statik überprüft werden. Deshalb bleibt am Sonntag, (18. Juli) das Engels-Haus zunächst geschlossen. Die Kombiführung im Engelsgarten kann ebenfalls nicht stattfinden. Die gute Nachricht ist, dass keines der einmaligen Ausstellungstücke beschädigt wurde.

  • Die Baustelle an der Brücke Kabelstraße.
    Erste Bilanz : WSW müssen erhebliche Schäden beseitigen
  • Das THW überprüft, ob weitere Maßnahmen
    Vohwinkel : Haus nach Wassereinbruch komplett gesperrt
  • Auch das THW war vor Ort.
    Vohwinkel : Haus in der Kaiserstraße wieder freigegeben

Am Manuelskotten waren Mitglieder des Fördervereins im Einsatz, um den Teichabfluss zur Entlastung der Staumauer freizumachen. Dazu wurde auch das Wasserrad des Kottens in Gang gesetzt. Das Bandwebermuseum und der Kalktrichterofen haben keine Schäden zu verzeichnen. Die zurzeit leer geräumte Remise des Museums für Frühindustrialisierung ist ebenfalls trocken geblieben. Insgesamt muss die Baustellensituation des Museums für Frühindustrialisierung noch begutachtet werden.

Da der Verwaltungsstandort in der Hofaue ebenfalls vom Hochwasser massiv betroffen ist, ist das Zentrum für Stadtgeschichte und Industriekultur zurzeit nicht oder nur sehr eingeschränkt per Telefon und E-Mail erreichbar.