Zwischen 7:30 und 21:30 Uhr sei man mehr als 200-mal im Rettungsdienst und 35-mal im Brandschutz ausgerückt, teilte die Leitstelle am frühen Sonntag (28. Juni) mit. Neben medizinischen Notfällen kamen „Brandereignisse in Gebäuden, aufgelaufene Brandmeldeanlagen und Personen in verschiedenen Notlagen“ hinzu, heißt es.
Am Fischertal musste nach einem Wassereinbruch die Leitung abgeschiebert werden. In der Krautstraße hatte sich ein Riss in einer Holzkonstruktion gebildet. Nach der Überprüfung unter anderem durch das THW konnte aber Entwarnung gegeben werden. Zudem unterstützte die Wuppertaler Feuerwehr die Kollegen in Velbert.
Man habe sich bereits vorbereitet und die entsprechenden Kapazitäten geschaffen. „So konnten weitere Rettungsmittel durch Kräfte der Hilfsorganisationen und der Berufsfeuerwehr besetzt werden.“ Vor allem in den frühen Abendstunden leisteten die Einsatzkräfte aller Wachen der Berufsfeuerwehr und viele ehrenamtliche Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Schwerstarbeit.
„Hierfür gilt der Dank allen eingesetzten Kräften, die teilweise acht Stunden ohne Einkehr auf die Stammwachen für die Sicherheit in der Stadt gesorgt haben. (…) Beispielsweise besetzte der Löschzug Hahnerberg der Freiwilligen Feuerwehr zur Entlastung eine Drehleiter auf der HFRW. Im Einsatz waren ebenfalls die Einheiten aus Ronsdorf, Hahnerberg, Langerfeld und Cronenberg“, so die Leitstelle.
Auch für den Sonntag (28. Juni) rechnet die Wuppertaler Feuerwehr mit einem größeren Aufkommen an witterungsbedingten Einsätzen. Am Montag soll sich nach Angaben der Meteorologinnen und Meteorologen die Lage entspannen und sollen die Temperaturen nach den angekündigten Niederschlägen sinken.