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Deutschland und seine Neofaschisten

Deutschland und seine Neofaschisten

Der DGB-Stadtverband Wuppertal zeigt mit Unterstützung der Initiative für Demokratie und Toleranz, der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN/BdA), des Wuppertaler Jugendrates und des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933—1945 noch bis zum 11. Februar 2015 im Lichthof des Barmer Rathauses die Ausstellung "Neofaschismus in Deutschland".

Beschrieben werden auf insgesamt 21 Tafeln Formen und Struktur des Neofaschismus in Deutschland.

Die Ausstellung will dazu beitragen, dass Neofaschismus nicht auf Dauer zum Alltag gehört. Sie informiert über dessen Ideologie und Praxis und benennt Ursachen für die Ausbreitung rassistischen, nationalistischen und militaristischen Denkens und Handelns.

Die Info-Schau ist ein Beitrag der Gewerkschaften in Wuppertal zum 70. Jahrestag des internationalen Gedenkens an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Soldaten der Roten Armee am 27. Januar 1945. Gleichzeitig will der DGB seinen Protest gegen den Einzug von rechtsextremistischen und rechtspopulistischen Parteien in den Rat der Stadt Wuppertal - "Pro NRW", "Republikaner" und "AfD" - zum Ausdruck bringen.

Dr. Dirk Krüger von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft und Organisator der Ausstellung führt Schüler und Jugendgruppen durch die Schau: Kontakt unter 507126 oder per Mail an krueger.wtal@t-online.de. Die Ausstellung kann im Rathaus montags bis donnerstags von 9 bis 17 Uhr und freitags von 9 bis 15 Uhr besichtigt werden.