Tag der Städtebauförderung Einladung ins Mirker Quartier und zu den Wiesenwerken

Wuppertal · Zum insgesamt siebten Mal beteiligt sich Wuppertal am bundesweiten „Tag der Städtebauförderung“. Unter dem diesjährigen Motto „Wir im Quartier“ stellt die Stadt am Samstag (4. Mai, die Entwicklung im Mirker Quartier vor.

 Die Schlüsselübergabe für das ehemalige Gold-Zack-Werk an der Wiesenstraße an die „Urbane Nachbarschaft“.

Die Schlüsselübergabe für das ehemalige Gold-Zack-Werk an der Wiesenstraße an die „Urbane Nachbarschaft“.

Foto: Stadt Wuppertal

Auf der Freifläche an der ehemaligen Gold-Zack-Fabrik schlägt die Verwaltung ihre Zelte auf und lädt dazu ein, sich vor Ort über die Umgestaltung rund um das ehemalige Fabrikgelände zu informieren und das Mirker Viertel zu erkunden. Mit dabei ist die „Urbane Nachbarschaft Mirke“, die für die Montag-Stiftung die Entwicklung der ehemaligen Fabrik übernommen hat und gemeinsam mit der Stadt im Quartier präsent ist.

Für Besucherinnen und Besucher werden am 4. Mai um 12 Uhr vier Führungen angeboten: eine durch das Mirker Quartier, eine zweite durch Utopiastadt in der Baustelle des Bahnhofsgebäudes, eine über den Utopia-Stadt-Campus mit den Gebäuden des Living Labs und die vierte durch die „Wiesenwerke“, die denkmalgeschützte ehemalige Goldzack-Fabrik, in der aktuell die Gebäudesanierung stattfindet. Diese Führungen werden um 13:30 Uhr wiederholt.

„Die Beteiligung Wuppertals am bundesweiten Aktionstag Städtebauförderung erfolgt aus gutem Grund: In den vergangenen fünf Jahren sind mehr als 29 Millionen Euro Fördermittel aus der Städtebauförderung nach Wuppertal geflossen, allein für das Mirker Quartier waren es in diesem Zeitraum mehr als 5,4 Millionen Euro. Derzeit werden zudem die Fördergebietskulissen Oberbarmen / Wichlinghausen, Heckinghausen, Innenstädte Barmen und Elberfeld mit Mitteln der Städtebauförderung unterstützt“, erläutert Kämmerer Thorsten Bunte.

Die Gesamtausgaben für die Neugestaltung der Freifläche am Gold-Zack-Gebäude betragen rund 1,2 Millionen Euro. Die Finanzierung kommt in der Gebietskulisse Elberfeld Nordstadt/Arrenberg, Mirker Quartier und Südstraße im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Sozialer Zusammenhalt“ aus Mitteln des Bundes, des Landes (rund 860.000 Euro, der Fördersatz beträgt 80 Prozent) und der Stadt (rund 215.000 Euro). Zudem werden rund 90.000 Euro von der Urbanen Nachbarschaft Mirke gGmbH selbst eingebracht.

„Im Quartier Mirke hat die Städtebauförderung einen lebendigen, bürgerschaftlichen Beteiligungsprozess und mehrere private Investitionen angestoßen. In der Zukunft sind weitere private Folgeprojekte möglich. Dies zeigt, wie wichtig dieses Förderprogramm für die soziale, kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung von Stadtteilen mit Strukturschwächen ist“, so Dezernent Frank Meyer.