Wupperufer: Der "Riesen-Bärenklau" wird entsorgt

Wupperufer : Der "Riesen-Bärenklau" wird entsorgt

Das "Wupper Putz Team" entfernt momentan die sich stark ausbreitenden Herkulesstaude, der so genannte Riesen-Bärenklau, an den Uferbereichen. Nach Einsätzen an der Adlerbrücke, an der Schwebebahn-Haltestelle Kluse, am Sonnborner Ufer und an der Ohligsmühle ist es jetzt unter der Brücke Stennert aktiv.

"Der Riesen-Bärenklau wird, soweit möglich, 10 bis 15 Zentimeter unterhalb der Bodenoberfläche abgestochen, um zu verhindern, dass die Pflanze innerhalb kurzer Zeit nachwächst. So kann verhindert werden, dass die Pflanze im kommenden Jahr wieder austreibt. Noch sind die Pflanzen klein genug. Eine effektive Bekämpfung der Herkulesstaude muss im Frühjahr beginnen, bevor sich im Juni gewaltige Blütenstengel von drei bis vier Metern Höhe ausbilden, die wiederum tausende Samen für neue Pflanzen auswerfen", erklärt Carsten Melech, Leiter der Betriebsaufsicht des Eigenbetriebs Straßenreinigung Wuppertal.

Der Stängelsaft der Stauden ist giftig. Allein die Berührung der Herkulesstaude insbesondere in Verbindung mit Sonnenlicht kann Hautentzündungen, Fieber und Verbrennungen erzeugen. Darüber hinaus ist der Riesen-Bärenklau eine eingewanderte Pflanze. Seine Bestände drängen die heimische Vegetation zurück.