Tradition auf dem Berliner Plätzchen: Aschenkreuz to go

Tradition auf dem Berliner Plätzchen : Aschenkreuz to go

Mit dem Aschermittwoch (6. März 2019) beginnt für Christen alljährlich die 40tägige österliche Bußzeit, die der Volksmund als „Fastenzeit" bezeichnet. Pastoralreferent Dr. Werner Kleine wird an diesem Tag von 12 bis 13 Uhr am Berliner Plätzchen das Aschekreuz verteilen.

In der römisch-katholischen Tradition wird die österliche Bußzeit durch zwei Fast- und Abstinenztage (Aschermittwoch und Karfreitag) gerahmt, die Zeit dazwischen dient in besonderer Weise der Vorbereitung auf das höchste Fest des Kirchenjahres, dem sogenannten „Triduum Paschale": An drei Tagen von Gründonnerstag bis zur Osternacht werden Tod und Auferstehung Jesu Christi gefeiert, die das innere Fundament des christlichen Glaubens bilden.

Traditionell wird in den römisch-katholischen Kirchen am Aschermittwoch das Aschenkreuz ausgeteilt. Dazu wird entweder Asche auf das Haupt der Glaubenden gestreut oder die Stirne mit einem Kreuz aus Asche bezeichnet.

Die Katholische Citykirche Wuppertal macht am diesjährigen Aschermittwoch mit einer besonderen Aktion auf diese alte Tradition aufmerksam. Um 12 Uhr wird auf dem Berliner Plätzchen in Oberbarmen eine kurze Andacht zum Aschermittwoch gehalten. Danach besteht die Gelegenheit im bzw. am Berliner Plätzchen das Aschekreuz zu empfangen. Nach der Andacht wird Pastoralreferent Dr. Kleine auch über den Markt am Berliner Platz gehen und dort auf Wunsch das Aschekreuz austeilen.

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