Ganztagsgymnasium Johannes Rau: Kabarettungsdienst trifft NRW-Schulministerin Gebauer

Ganztagsgymnasium Johannes Rau : Kabarettungsdienst trifft NRW-Schulministerin Gebauer

Ein besonderes Treffen durften die Schüler des Ganztagsgymnasium Johannes Rau Lucy Martens und Leonard Heinemann erleben: Bei der NRW-Lernstatt "Demokratisch Handeln" in Hamminkeln-Dingden stellten die beiden "Kabarettungsdienstler" der Ministerin für Schule und Bildung, Yvonne Gebauer, das Schülerkabarett "Kabarettungsdienst", als ein besonderes Projekt des Demokratielernens in der Schule, vor.

Q2-Schüler Leonard Heinemann hat seine Eindrücke in einem Artikel festgehalten.

Der Wettbewerb "Förderprogramm Demokratisch Handeln" geht in diesem Jahr unter dem Motto "gesagt. getan." in die 29. Runde. Gesucht werden Realbeispiele von Demokratie in und neben der Schule. In diesem Jahr hat die Gruppe "Kabarettungsdienst" erstmalig teilgenommen.

Stolz und glücklich bei der NRW-Lernstatt dabei gewesen zu sein: Lehrer Sebastian Paas, Lucy Martens und Leonard Heinemann (v. l.). Foto: Kabarettungsdienst

Etwa 30 andere Projekte waren ebenso vertreten, für die Wuppertaler Gruppe reisten Lucy Martens und Leonard Heinemann gemeinsam mit Lehrer Sebastian Paas zu dem zweitägigen Seminar in die Akademie Klausenhof in Hamminkeln-Dingden. Dort stellten sie den anderen Teilnehmern und der Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen, Yvonne Gebauer, den "Kabarettungsdienst" vor.

Nach der offiziellen Begrüßung durch die Ministerin schaute diese sich in der Ausstellung um, in der jedes Projekt eine Informationstafel über sich erstellt hatte, um sich zu präsentieren. Bei den Wuppertalern Schülern blieb sie einige Minuten stehen und ließ sich von ihnen berichten, wie die Schülerkabarett-Arbeit von statten geht.

Anschließend ging es für uns in den Erfahrungsaustausch mit anderen Projekten. Hier gab es spannende Impulse und angeregte Gespräche über ähnliche Probleme bei der Projektarbeit und mögliche Lösungswege. Nach dem Abendprogramm ging es dann am nächsten Morgen in spezifische Workshops, wie man Demokratie erleben, aber auch vermitteln kann. So befasste sich zum Beispiel ein Workshop mit Argumenten gegen bekannte Stammtischparolen, ein anderer mit der ökologischen Sicht auf unseren Teller. Abschließend gab es noch eine Verabschiedung mit Tagungsurkundenübergabe, bevor wir die Gruppe sich wieder auf den Heimweg nach Wuppertal machte.

Die Bilanz der jungen Kabarettisten: "Besonders inspirierend war neben der reinen Information über vergleichbare Projekte vor allem der konkrete Erfahrungsaustausch und das Vernetzen mit anderen Projekten. Es zeigte sich, dass man extrem viel voneinander lernen und so auch die eigene Produktion voranbringen kann."

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