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Das Aschenkreuz gibt es in Wuppertal „to go“

Mittwoch in Oberbarmen : Das Aschenkreuz gibt es „to go“

Die Katholische Citykirche Wuppertal macht am Aschermittwoch (26. Februar 2020 mit einer besonderen Aktion auf eine alte Tradition aufmerksam.

Pastoralreferent Dr. Werner Kleine ist von 12 bis 13 Uhr am Berliner Plätzchen (Berliner Straße 173/Ecke Langobardenstraße) in Oberbarmen). Zunächst hält er eine kurze Andacht. Danach besteht die Gelegenheit, das Aschekreuz und den damit verbundenen Zuspruch, der Mahnung und Segen zugleich ist, zu empfangen. Kleine geht auch über den Markt am Berliner Platz gehen und teilt dort auf Wunsch das Aschekreuz aus.

Mit dem Aschermittwoch beginnt für Christinnen und Christen alljährlich die 40-tägige österliche Bußzeit, die der Volksmund als „Fastenzeit“ bezeichnet. In der römisch-katholischen Tradition wird die österliche Bußzeit durch zwei Fast- und Abstinenztage (Aschermittwoch und Karfreitag) gerahmt, die Zeit dazwischen dient in besonderer Weise der Vorbereitung auf das höchste Fest des Kirchenjahres, dem so genannten „Triduum Paschale“: An drei Tagen von Gründonnerstag bis zur Osternacht werden Tod und Auferstehung Jesu Christi gefeiert, die das innere Fundament des christlichen Glaubens bilden.

Traditionell wird in den römisch-katholischen Kirchen am Aschermittwoch das Aschenkreuz ausgeteilt. Dazu wird entweder Asche auf das Haupt der Glaubenden gestreut oder die Stirne mit einem Kreuz aus Asche bezeichnet. Dazu wird der Satz gesprochen: „Bedenke Mensch, dass du Staub bis und wieder zum Staub zurückkehren wirst.“ Die Asche selbst erinnert an die Vergänglichkeit des Menschen. Gerade von der Vergänglichkeit her wird der wahre Wert des Lebens erst sichtbar. Jeder Mensch und jedes Menschen Leben ist einzigartig. Das Aschenkreuz zu empfangen ist daher sicher ein Zeichen persönlicher Demut aber auch der Zusage an den Wert des Lebens. Es wird von hierher zu einem Segenszeichen.