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Sechster Wuppertaler Fahrradkreuzweg beginnt am 14. März 2020

Nordbahntrasse : Sechster Wuppertaler Fahrradkreuzweg

Auch in diesem Jahr lädt die Katholische Citykirche Wuppertal mit dem Medienkompetenzzentrum im Katholisch-Sozialen Institut (KSI), der Aktion „Autofasten“ im Erzbistum Köln und dem Projekt pfarr-rad.de zu einer besonderen Aktion ein: Am 14. März 2020 (Samstag) findet der sechste Wuppertaler Fahrradkreuzweg auf der Nordbahntrasse statt.

Los geht es um 11 Uhr an der Fahrradkapelle am Bahnhof Wichlinghausen, das Ende ist gegen 13.30 Uhr an der Fahrradkirche St. Ludger (Ludgerweg in Vohwinkel). Dort befindet sich eine Ikone der Madonna del Ghisallo, der Schutzpatronin der Radfahrerinnen und Radfahrer.

An insgesamt sechs Stationen werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Halt machen und den Kreuzweg Jesu auf eigene Weise betrachten. „Das Beten des Kreuzweges spielt in der Tradition der römisch-katholischen Kirche eine wichtige Rolle. Es bedeutet das Betrachten und Mitvollziehen des Leidensweges Jesu. Tod und Auferstehung Jesus sind die Basis des christlichen Glaubens. Gerade im Kreuzweg wird die Solidarität des Sohnes Gottes mit den Leidenden intensiv erlebt. Dieses intensive Erleben prägt auch den Fahrradkreuzweg“, so Pastoralreferent Dr. Werner Kleine.

Die einzelnen Stationen des Fahrradkreuzweges auf der Nordbahntrasse stehen in Verbindung mit den „vergessenen Orten aus der Nazi-Zeit“. An vielen Orten entlang der Nordbahntrasse wird an dieses dunkle Kapitel der jüngeren Vergangenheit, das vielen Menschen Not, Leid und Tod gebracht hat, erinnert. Der Kreuzweg ist ein Weg, den verfolgte Menschen auch heute noch gehen. Am Mirker Bahnhof werden die Pilgerinnen und Pilger eine kurze Rast einlegen. Alle erhalten am Schluss des Kreuzweges St. Ludger eine Pilgerurkunde.

Für die kostenlose Teilnahme ist eine Anmeldung bis zum 11. März 2020 bei der Katholischen Citykirche Wuppertal erforderlich (Tel.: 0202 / 42969674 oder Mai: fahrradkreuzweg@katholische-citykirche-wuppertal.de). Die Teilnahme geschieht auf eigene Gefahr und Verantwortung. Das Fahrrad des Teilnehmers muss verkehrssichersein. Die Straßenverkehrsordnung ist einzuhalten. Der Wuppertaler Fahrradkreuzweg ist Teil des Projektes „Pfarr-Rad“ (www.pfarr-rad.de).