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Antikriegstag: Friedensmarsch durch Wuppertal-Elberfeld

Antikriegstag 2021 am Mittwoch : Friedensmarsch durch Elberfeld

Anlässlich des Antikriegstages am 1. September 2021 kommt der DGB-Stadtverband Wuppertal mit der Armin T. Wegner-Gesellschaft zu einem gemeinsamen Friedensmarsch in Elberfeld zusammen.

Beide Organisationen wollen den Tag nutzen, angesichts der beiden Weltkriege, die von deutschem Boden ausgingen, daran zu erinnern, dass Deutschland eine besondere Verantwortung für den Frieden hat. Wenige Wochen vor der Bundestagswahl fordern die Organisatoren auch dazu auf, besonders die Parteien zu unterstützen, die auf Abrüstung und Entspannung setzen. DGB-Chef Grüning: „Wenn wir künftig weiter friedlich und sicher zusammenleben wollen, müssen Aufrüstung und eine Politik der Abschreckung überwunden werden.“

Der Corona-gerechte Friedensmarsch beginnt um 15 Uhr mit Texten und Liedern zum Frieden auf dem Kirchplatz. Nach einer Station auf dem Laurentiusplatz endet der Friedensmarsch im Deweerthschen Garten am Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus. An allen Stationen wollen Guido Grüning (Vorsitzender des DGB-Stadtverbands) und Ulrich Klan (Vorsitzender der Armin T. Wegner-Gesellschaft) mit ihren Texten und Liedern eine bessere Friedenspolitik der nächsten Bundesregierung anmahnen. Der Wuppertaler Künstler Ulrich Klan wird dabei eigene Musik live vortragen und Antikriegslieder von Bob Dylan bis Rio Reiser.

  • Bundesfinanzminister Olaf Scholz.
    Bundestagswahl 2021 : Olaf Scholz tritt in Elberfeld auf
  • Helge Lindh (li.) mit dem lokalen
    Bundestagswahl 2021 : Ein Wuppertal-Buch für Kanzlerkandidat Scholz
  • Symbolbild.
    Elberfeld : In Schlangenlinien auf der A46 unterwegs

Der 1. September wird seit 1957 als Antikriegstag begangen und erinnert an den Beginn des 2. Weltkriegs mit dem Überfall auf Polen am 1. September 1939. Angesichts der weltweiten Rüstungsausgaben in Höhe 1.644 Milliarden Euro im vergangenen Jahr, davon alleine 47 Milliarden Euro in Deutschland, ist der Antikriegstag aktueller denn je, so die Organisatoren.