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Sonntag mit Lindh: Infos für Betroffene des Wuppertaler Hochwassers

Sonntag mit Helge Lindh : Infos für Betroffene des Hochwassers

Der Wuppertaler SPD-Bundestagsabgeordnete Helge Lindh lädt angesichts der dramatischen Schäden, die das Hochwasser in Wuppertal hinterlassen hat, zu einer Bürgerinnen- und Bürgerversammlung ein. Sie beginnt am Sonntag (5. September 2021) um 11:30 Uhr in die „Färberei“ in Oberbarmen.

Die Versammlung richtet sich insbesondere an alle Wuppertalerinnen und Wuppertaler, die im Zuge der Flutkatastrophe Schäden und Verluste zu beklagen hatten. Ziel sei es, noch vor den Beschlüssen des Bundestags am 7. September zu erfahren und zu diskutieren, wo es Probleme mit den derzeitigen Hilfen und Aufräumarbeiten gebe und wie Politik besser unterstützen könne. Zudem wird Lindh über die Ergebnisse des Bundestags und des zuständigen Bundestagsausschusses für Inneres und Heimat berichten, dem er selbst angehört.

„Das Hochwasser hat viele Wuppertalerinnen und Wuppertal massiv betroffen. Diese Schicksale können uns auch sechs Wochen nach der Flut keine Ruhe lassen. Politik muss weiter hinsehen und konkrete Unterstützung organisieren. Die Schäden an Hab und Gut – wie beim ,Tag der offenen Fenster‘ in Beyenburg zu sehen – sind enorm. Was die Flut angerichtet hat, die hohen materiellen und immateriellen Schäden, lassen sich kaum wiedergutmachen“, so Lindh. „Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat schnell deutlich gemacht, dass alles, was mit Geld zu reparieren ist, auch repariert wird. Die nötigen 30 Milliarden Euro werden schnellstmöglich vom Parlament bereitgestellt. Am 7. September wird der Bundestag die Hilfen beschließen, am 10. September folgt der Bundesrat. Für Wuppertal werde ich selbstverständlich ebenfalls an den notwendigen Sondersitzungen des Bundestags teilnehmen.“

  • Helge Lindh und Martin Schulz (Archivbild).
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Wohnhäuser, Betriebe, Schulen, Kultureinrichtungen – die Liste der Geschädigten sei lang und reiche quer durch die Stadt, von Beyenburg bis Schöller. „Dementsprechend unterschiedlich sind auch die Anforderungen an die Hilfen, die jetzt schnell kommen müssen. Im Zentrum politischen Handelns muss mehr denn je stehen: zuhören und handeln. Die Wuppertalerinnen und Wuppertaler haben in größter Not zusammengehalten und in einem Akt gelebter Solidarität sofort Hilfe und Unterstützung geleistet. Der Staat muss jetzt seinen Teil beitragen: Die Wuppertalerinnen und Wuppertaler verdienen eine Perspektive“, so Lindh. „Mir ist wichtig, bereits im Vorfeld zu erfahren, welche Probleme ganz konkret bei den derzeitigen Aufräumarbeiten und Hilfspaketen auftreten und wo wir mit den neuen Hilfen nachbessern müssen. Was ist schon angekommen? Wo hapert es noch? Die Erfahrungen der von der Flut betroffenen Bürgerinnen und Bürger müssen gehört werden, damit die Hilfen effektiv und effizient ausgezahlt werden können.“