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Wuppertaler Junge Union gegen 2G-Regel

CDU-Nachwuchsorganisation : Wuppertaler Junge Union gegen 2G-Regel

Die Junge Union in Wuppertal spricht sich gegen eine 2G-Regelung etwa im Freizeitbereich aus. Dadurch würden nur Geimpfte und Genesene Zutritt bei vielen Aktivitäten erhalten. Auch OB Uwe Schneidewird hatte eine solche Variante ins Gespräch gebracht.

Die Einführung einer 2G-Regel würde „zutiefst diskriminieren und eine Vielzahl von Menschen, gerade jüngerer Generation, die noch nicht vollständig geimpft sind und älteren Menschen den Vortritt gelassen haben, aus dem öffentlichen Leben ausschließen“, so die Junge Union. Dies ist „aus unserer Sicht ein vorbereitender Schritt zu einer Impfpflicht“. Das lehne man entschieden ab.

„Es könnte zu einer massiven Spaltung der Gesellschaft führen und Menschen ihrer Freiheiten berauben“, so JU-Kreisgeschäftsführer Justin Roth. Vorstandmitglied Moritz Müllner: „Wir sind der festen Überzeugung, dass es zu keinen weiteren Einschränkungen für Bürgerinnen und Bürger kommen darf, wenn keine massive Überlastung des Gesundheitssystems droht – auch bei hohen Inzidenzen.“

Die JU-Vorsitzende und CDU-Bundestagskandidatin Caroline Lünenschloss: „Die Impfbereitschaft muss erhöht werden. Den Bürgerinnen und Bürgern dieser Stadt dürfen aber keine weiteren Rechte entzogen werden, wenn Bürgertests als Alternative zur Verfügung stehen und die Impfquote unter Einsatz mobiler Teams steigt.“