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2030: 25 Pfarrstellen, 70.000 evang. Gemeindemitglieder in Wuppertal

Evangelische Kreissynode : 2030: 25 Pfarrstellen, 70.000 Gemeindemitglieder

Die Synode, das „Parlament“ der 18 evangelischen Gemeinden, die zum Kirchenkreis Wuppertal gehören, hat am Samstag (12. Juni 2021) getagt. Insgesamt 160 Teilnehmerinnen Teilnehmer, davon 112 Stimmberechtigte, kamen zur digitalen Beratung zusammen. Schwerpunktmäßig ging es um den Umgang mit dem Pfarrstellenrahmenkonzept.

Weil die Zahl der evangelischen Gemeindeglieder insgesamt und auch in Wuppertal zurückgeht, nimmt auch die Finanzkraft der Kirche ab. Für den Kirchenkreis Wuppertal bedeutet das, dass die Pfarrstellen in Gemeinden und kreiskirchlichen Diensten perspektivisch reduziert werden müssen. Im Jahr 2030 wird es nach gegenwärtigem Stand nur noch knapp 25 Pfarrstellen bei voraussichtlich rund 70.000 Gemeindegliedern geben. Aktuell sind es knapp 39 Pfarrstellen bei ca. 88.000 Gemeindegliedern.

In einem umfangreichen Prozess soll die inhaltliche Arbeit innerhalb des Kirchenkreises neu gestaltet werden. Über den Fortschritt wurde jetzt berichtet: So haben in den vergangenen Wochen Besuche in allen Gemeinden stattgefunden, um über die Schwerpunkte ihrer Arbeit, ihre theologische Ausrichtung und über denkbare Kooperationen zu berichten. Außerdem gab es bereits ein Forum Kirchenentwicklung, ein weiteres ist in Planung.

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Der Eisenacher Superintendent Ralf Peter Fuchs führte unter dem Motto „Von der Lust auf Veränderung in Kirche und Gemeinde'“ in das Thema „Perspektiven der Kirchenentwicklung“ ein. Fuchs, der viel Erfahrungen mit kirchlichen Veränderungsprozessen mitbringt, betonte, wie entscheidend das Miteinander aller Beteiligten sei. „Ein Gegeneinander ist gefährlich für die Veränderung. Forsche Reformer sind für den Prozess genauso wichtig wie Zauderer“, so der Eisenacher Superintendent.

Zum Abschluss warb Fuchs dafür, die Veränderung als geistlichen Prozess zu verstehen. „Nicht das Organisatorische darf vorne stehen, sondern die Form muss dem Inhalt folgen.“ Dafür müsse man sich auf das Fundament des Glaubens wie das Gebet besinnen.

Zudem ging es bei der Synode unter anderem um die Entwicklung im Bereich der Schul-Pfarrstellen sowie um Informationen zur Ausschreibung der Diakoniepfarrstelle (Leitung Diakonisches Werk).