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Radverkehrssicherheit in Wuppertal: Viel Flickwerk

Radverkehrssicherheit in Wuppertal : Viel Flickwerk

Betr.: Verkehrssicherheit an der B7 nach Sanierung der Kluser Brücke

Nicht  nur personell verursacht die Stadt Wuppertal beim Radverkehr viel Flickwerk.

Wenn die Baumaßnahme Kluser Brücke an der B7 fertig ist, wird in Fahrtrichtung Elberfeld weiterhin auf einem Gehweg geparkt, der die gesetzliche Mindestbreite dafür nicht einhält (Fußgänger möchten auch den Gehweg nutzen), in Richtung Barmen wird wieder auf dem Gehweg geparkt (Sichthindernis), damit Parkhausbenutzer der Kindertagesstätte bei der Ausfahrt auch ja nichts mehr sehen.

Radfahrer dürfen hier verpflichtend den Radweg benutzen, um an dieser Ausfahrt und direkt an den parkenden Autos entlanggeführt (Dooring-Gefahr) das erste Unfallopfer zu sein.

Ganz zu schweigen vom Grünpfeilschild (Zeichen 720 StVO) am Kosice-Ufer, bei dem die große Mehrheit bei Rot über die Ampel brettert, weil deren Fahrer an der Haltelinie (=Stopp) ja „nichts sehen“. Und sollte der Radfahrer anschließend noch leben, darf er sich am Ende von 100 Meter Radweg wieder auf eigene Gefahr in den fließenden Verkehr einfädeln.

 So läuft „Fahrradstadt Wuppertal“. Ich weigere mich, mit meinem Leben für diese krankhafte Fahrradpolitik herzuhalten.

Norbert Bernhardt