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SPD kritisiert Anti-BUGA-Initiative: Warum gleich so empfindlich?

SPD kritisiert Anti-BUGA-Initiative : Warum gleich so empfindlich?

Betr.: SPD kritisiert Anti-BUGA-Initiative

Vielen Dank an Herrn Reese, dass ich nun mehr über meine eigene Glaubwürdigkeit erfahren habe. Ich habe unterschrieben bei „BUGA so nicht“.

Nun mag man mit der Art und Weise nicht zwingend einverstanden sein, aber sich als Stadtverordneter gleich so empfindlich zu zeigen.

Aus der Aussage entnehme ich zumindest, dass die Sportförderung der Stadtsparkasse Wuppertal weiterhin in den vergangenen Umfängen geleistet wird. Wo aber kommen die 2,4 Millionen Euro her?

Satzung der Stadtsparkasse, Paragraph 1: „Die Erzielung von Gewinn ist nicht Hauptziel des Geschäftsbetriebes“ – und da die Kunden der Stadtsparkasse dafür verantwortlich sind, wäre es doch geboten, diesen Gewinn (Stichwort: Kontoführungsgebühren) zurückzugeben.

Weiterhin bleibt die Frage offen, wie die BUGA finanziert werden soll, wenn selbst der Stadtdirektor sie nicht für finanzierbar hält. Öffentliche Fördermittel sind auch nur Steuergelder der Bürger.

Private Fördergelder hört sich gut an. Da kann man nur hoffen, dass der Förderverein nicht dem Selbstzweck zur Beschaffung von Aufträgen der Mitglieder, dient – aber ich glaube, so zu denken, ist in der heutigen Zeit sehr abwegig.

  • Der SPD-Fraktionsvorsitzende Klaus-Jürgen Reese.
    „Spekulative Aussagen“ : SPD kritisiert Anti-BUGA-Initiative
  • Symbolbild.
    Wuppertaler Bezirksausschuss : IHK diskutiert über mögliche BUGA
  • Die Wuppertaler Hardt.
    Nach Beratung : Wuppertaler IHK für BUGA-Bewerbung

Eine Frage bleibt aber offen: Warum fürchtet man sich vor einer Bürgerbefragung, wenn so viel Geld ausgegeben werden soll, was an anderen Stellen innerhalb der Stadt auch gut gebraucht werden könnte?

Wolfgang Illemann