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Wuppertaler Baustellen: Eine Art von „Verkehrsberuhigung“

Wuppertaler Baustellen : Eine Art von „Verkehrsberuhigung“

Betr.: Baustellen in Wuppertal, Leserbrief der Familie Supp

Sehr geehrte Familie Supp,

als ebenso Zugezogener verstehe ich Ihr Problem absolut. Allerdings nennt sich die enorme Anzahl an schlecht gesicherten Baustellen hier „Verkehrsberuhigung“. Und was die Sicherung von Baustellen betrifft, gelten außerhalb Wuppertals sicher diverse Richtlinien. Aber die würden die Baustellen hier ja nur teurer und noch langwieriger machen – wollen Sie das?

 Schließlich darf nur jeder so schnell fahren und laufen, dass er eine offene Baugrube erkennen und darauf reagieren kann. Denn Probleme verursachen nach Ansicht des Chefplaners im Rathaus eh nur die Verkehrsteilnehmer durch ihr Verhalten, aber nie die Baustellen, auch wenn plötzlich Rad- oder Gehwege enden und Fußgänger über fünf Fahrspuren ohne Ampel über die Straße müssen.

Norbert Bernhardt