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Erhöhung der Hundesteuer: Bürger werden wieder geschröpft

Erhöhung der Hundesteuer : Bürger werden wieder geschröpft

Betr.: Erhöhung der Hundesteuer

Die Löcher in der Stadtkasse kommen nicht nur durch die Pandemie, sondern auch durch gewaltiges Missmanagement, bei dem Geld verbrannt wurde und immer noch wird. Ich sage nur: Schwebebahn und Döppersberg-Mauer

Und nun sollen wieder Bürger geschröpft werden, um die Löcher zu stopfen – als ob die Steuerlast nicht schon hoch genug wäre. Das ist gleichermaßen ungerecht wie unsozial – aber mit den Hundebesitzern kann man’s ja machen. Hier sollte man wirklich bedenken, dass gerade für einsame Menschen ein Hund ein wichtiger sozialer Faktor ist.

Höhere Steuern wären auch gar nicht nötig, wenn das Ordnungsamt nicht nur Knöllchen verteilen, sondern die Einhaltung der bestehenden (!) Regeln richtig kontrollieren und damit Bußgelder eintreiben würde. Zum Beispiel die 15 Euro Bußgeld, wenn Hundebesitzer keinen Kotbeutel mitführen. Eine wirklich sehr sinnvolle Maßnahme, die auch die immer mehr werdenden Kothaufen reduzieren würde. Aber in meinen Jahren als Hundebesitzer bin ich noch nicht ein einziges Mal (!) kontrolliert worden, obwohl ich dem Ordnungsamt beim Gassi-Gehen fast täglich begegne.

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Andere Möglichkeiten für Bußgelder: Ist der Hund angemeldet? Haben größere Hunde die vorgeschriebene Haftpflichtversicherung, der Halter die Sachkundeprüfung? Haben Listenhunde (sogenannte Kampfhunde) eine Maulkorbbefreiung, die Besitzer überhaupt eine Halteerlaubnis? Vor allem letzteres wäre enorm wichtig, da auch die Zahl der Listenhunde in offensichtlich ungeeigneten Händen wieder zunimmt.

Aber das müsste ja kontrolliert werden. Da ist eine Steuererhöhung doch viel bequemer.

Thomas Laible