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„Tal-Ente“ im Nachbarschaftsheim und Skulpturenpark​

Sinfonieorchester Wuppertal : „Tal-Ente“ im Nachbarschaftsheim und Skulpturenpark

Das Sinfonieorchester Wuppertal ist mit den „Uptown Classics /4 ,Tal-ente‘“ am 9. Juni 2023 um 19:30 Uhr im Nachbarschaftsheim Wuppertal sowie am 10. Juni um 20 Uhr vor stimmungsvoller Open-air-Kulisse im Skulpturenpark Waldfrieden zu Gast.

Die musikalische Leitung übernimmt der Violinist und Dirigent Tomo Keller, gefragter Solist und Konzertmeister der renommierten Academy of St Martin in the Fields. Für Wuppertal kombiniert er ein interessantes Programm mit Werken von Joseph Haydn, Felix Mendelssohn Bartholdy und Caroline Shaw – von der Klassik bis hin zu Klängen des 21. Jahrhunderts.

Zunächst tritt Tomo Keller als Solist bei Mendelssohns Konzert für Violine und Streichorchester in Erscheinung. Oft als das kleinere Jugendwerk weniger beachtet, steht dieses seinem berühmten Bruder in e-Moll in nichts nach. Dabei muss man sich vor Augen halten, dass Mendelssohn es mit nur dreizehn Jahren schrieb. Auch die US-Amerikanerin Caroline Shaw hat viele Talente als Geigerin, Komponistin oder Sängerin und kennt dabei keine Genre-Grenzen. Als jüngste Preisträgerin des Pulitzerpreises 2013 erregte sie international Aufmerksamkeit. In ihrem Streichquartett „Entr’acte“ setzt sie sich mit Haydn auseinander – es erklingt in einer Fassung für Streichorchester.

  • Symbolbild.
    Sonntag in der Stadthalle : Akkordeon – einmal um die ganze Welt
  • Der Wuppertaler Kammerchor „Amici del Canto“.
    Cronenberg und Oberbarmen : „Amici“-Kammerchorkonzert in zwei Kirchen
  • Arabella Steinbacher.
    7. Sinfoniekonzert in Wuppertal : Die „Seejungfrau“ und ein Meisterwerk

Joseph Haydns Sinfonie Nr. 91 gehört zu den weniger populären Werken des Komponisten, zu wenig kontrastreich seien die Themen, zu ruhig und wenig mitreißend die Largo-Einleitung. Anlass, diesen Aussagen auf den Grund zu gehen. Haydn selbst muss seine Sinfonie mehr geschätzt haben, verkaufte er sie doch gleich an zwei Auftraggeber – obwohl jeder für sich die Exklusivität des Werks verlangte.