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Stadthalle Wuppertal: Konzert mit Anemoi Quintett und baroque Drops

Historische Stadthalle : Alte Musik ganz frisch präsentiert

Wer klassische Musik liebt und auf der Suche nach neuen Inspirationen ist, der findet in den Konzerten der jungen Ensembles aus dem Kammermusikzentrum NRW Erfüllung. Zwei davon kommen am Sonntag (6. März 2022) um 17 Uhr in den Mendelssohn-Saal der Historischen Stadthalle Wuppertal.

Nicht immer geht’s um Bach und Mozart - auch unbekannte Komponisten von der Renaissance bis in die Moderne haben packende Musik geschrieben. So zum Beispiel der Spätromantiker Paul Taffanel, dessen Quintett mit Schwung und Melodie dazu einlädt, das Leben zu genießen. Oder die italienischen Komponisten Giovanni Paolo Cima, der frühbarocke Musik in Reinstform geschrieben hat, und Andrea Falcioneri, dessen Passacaglia eigentlich zum Tanzen einlädt.

Die Konzertbesucherinnen und -besucher treffen zunächst auf das junge „Anemoi Quintett“, eines der aufstrebenden Nachwuchsensembles, die vom Land NRW gefördert werden. Die fünf jungen Talente konnten bereits mehrfach auf internationalen Wettbewerben überzeugen und haben den deutschen Botschafter in Bern erst kürzlich zu einem überschwänglichen Twitter-Kommentar veranlasst. Für ihren Auftritt in Wuppertal haben sie Werke von Ibert, Danzi, Ligeti und Taffanel ausgesucht. Allesamt haben spannende Stücke für Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott geschrieben.

 Die „baroque Drops“.
Die „baroque Drops“. Foto: Louis Neuenhofer
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Die „baroque Drops“ spielen Alte Musik so frisch, als wäre sie gerade erst komponiert worden. Schon seit fast vier Jahren kennen sich die vier jungen Hochbegabten und begeistern mit zwei Blockflöten, Cembalo und Kontrabass nicht nur ihr Publikum, sondern auch die Jurys angesagter Wettbewerbe. Mehr „aus Spaß“ meldeten sie sich 2019 bei den „Open Recorder Days“ in Amsterdam an und standen plötzlich im Finale. Im vergangenen Herbst hatten sie mit zwei Familienkonzerten ihr Debüt in der Kölner Philharmonie. In der Stadthalle war das Quartett bereits 2021 zu Gast und kehrt jetzt mit europäischer Barockmusik zurück.