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Sinfonieorchester Wuppertal: Rückkehr in die Heimspielstätte

Sinfonieorchester Wuppertal : Rückkehr in die Heimspielstätte – mit Beethoven

Generalmusikdirektorin Julia Jones und das Sinfonieorchester Wuppertal begrüßen die neue Spielzeit mit einer Beethoven-Gala – made in Wuppertal. Ausschließlich heimische Künstlerinnen und Künstler treten am Samstag (29. August 2020) um 20 Uhr in der Historischen Stadthalle Wuppertal auf.

Nach der mehrmonatigen Corona-bedingten Zwangspause kehrt das Sinfonieorchester zur zurück in seine Heimspielstätte – in den Großen Saal auf dem Johannisberg. Oberste Priorität hat dabei die Gesundheit der Konzertgäste und die der Musikerinnen und Musiker. Deshalb lautet das Credo, unter Beachtung der geltenden Schutzmaßnahmen das bestmögliche künstlerische Programm zu präsentieren. Alle Informationen zu den Corona-Schutzmaßnahmen sind unter wuppertaler-buehnen.de zu finden.

Mit dem Konzert für Klavier, Violine und Violoncello, bekannt unter dem Beinamen „Tripelkonzert“, lässt das Sinfonieorchester Wuppertal gleich zu Saisonbeginn den revolutionären Geist des Jubilars Beethoven erklingen. Im Tripelkonzert spielt ein Klaviertrio die Hauptrolle, eingebettet in einen farbenprächtigen Orchesterklang. Nicht nur wegen seiner seltenen solistischen Besetzung, sondern auch wegen seines außergewöhnlichen musikalischen Aufbaus sucht das Tripelkonzert seinesgleichen. Der 1. Konzertmeister Nikolai Mintchev, die Solocellistin Anne Yumino Weber und Florence Millet, die international gefeierte Wuppertaler Pianistin und Professorin an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, sind solistisch im spannungsgeladenen Tripelkonzert zu erleben.

Ludwig van Beethoven war ein Suchender: Er strebte nach Neuem, setzte sich kritisch mit dem Bestehenden auseinander, beschritt neue Wege und scheute auch nicht das Bizarre, immer kompromisslos der Musik verpflichtet. Mit seiner 7. Sinfonie schuf er ein Werk, in dem etliche besondere harmonische Einfälle und Wege miteinander verwoben und weiterentwickelt werden. Die Geschlossenheit des Werks ist der außergewöhnlich markanten Rhythmik zu verdanken, die unmittelbar in Fleisch und Blut übergeht – eine „Apotheose des Tanzes“ nannte Richard Wagner die Sinfonie.

Die Tickets für die Saisoneröffnung des Sinfonieorchester Wuppertal sind ausschließlich über die „KulturKarte“ erhältlich (Kirchplatz 1, Tel. 0202 / 5637666, info@kulturkarte-wuppertal.de). Tickets gibt nur im Vorverkauf. Die Abendkasse wird nicht besetzt sein.

Der 1. Konzertmeister Nikolai Mintchev. Foto: Dirk Sengotta