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„Johannisberg Quartett“ in Wuppertal: Mozart, Schostakowitsch & Bach

„Johannisberg Quartett“am Montag : Mozart, Schostakowitsch & Bach

Am Montag (22. November 2021) öffnen sich um 20 Uhr die Türen des Mendelssohn-Saals in der Historischen Stadthalle für das 2. Kammerkonzert des Sinfonieorchesters Wuppertal.

Dagmar Engel und Martin Roth (beide Violine), Jens Brockmann (Viola) und Christine Altmann (Violoncello) sind Mitglieder des Sinfonieorchester Wuppertal und bilden zusammen das „Johannisberg Quartett“, das bereits seit 2004 als Garant für kammermusikalische Sternstunden im Bergischen Land gilt.

Im Kammerkonzert erklingen die beiden Streichquartette Nr. 7 und Nr. 8 von Dmitri Schostakowitsch. Diese werden von Wolfgang Amadeus Mozarts Streichquartett in D-Dur und von einer feinen Auswahl aus Johann Sebastian Bachs „Die Kunst der Fuge“ umrahmt.

Dmitri Schostakowitsch widmete das 7. Streichquartett seiner Frau, die einige Jahre zuvor an Krebs verstorben war; das 8. Streichquartett ist hingegen sein wohl berühmtestes und meistgespieltes kammermusikalisches Werk voller selbstreferentieller Bezüge. Es erklingen unter anderem Themen aus seiner 1. Sinfonie, die ihn schlagartig berühmt gemacht hatte, aus dem gefeierten 1. Cellokonzert und aus seiner Oper „Lady Macbeth“, die Stalin so missfiel, dass Schostakowitsch beim Regime in Ungnade fiel.

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Eröffnet wird das 2. Kammerkonzert mit Wolfgang Amadeus Mozarts Streichquartett in D-Dur, das auch den Beinamen „Preußisches Quartett Nr. 1“ trägt und mit einem solistisch angelegten Violoncello zu überzeugen weiß. Die „Kunst der Fuge“ gilt allgemein als Johann Sebastian Bachs letztes Werk und war als Lehrwerk zur Fugenkomposition gedacht. Sie ist ein Zyklus von vierzehn Fugen und vier Kanons, wobei eine Auswahl von vier Fugen im Konzert erklingen wird. Während „Die Kunst der Fuge“ lange als verkopfte und mathematische Musik abgetan wurde, wird sie heute als tief bewegendes, poetisches Werk in unterschiedlichsten Besetzungen gerne im Konzert gespielt und gehört.

Die Kammerkonzertreihe des Sinfonieorchester Wuppertal wird unterstützt von den Theaterfreunden sowie der Konzertgesellschaft Wuppertal. Die Corona-Schutzverordnung des Landes NRW macht es möglich, den Konzertsaal komplett für das Publikum zu öffnen. Tickets sind erhältlich bei der „KulturKarte“ (Kirchplatz 1 in Elberfeld), online unter www.sinfonieorchester-wuppertal.de oder telefonisch unter 0202 / 563 7666. Beim Einlass ist ein Impf- oder Genesungsnachweis vorzulegen. Weitere Infos zu den Corona-Schutzmaßnahmen werden ständig aktualisiert unter www.wuppertaler-buehnen.de/corona.

Weitere Informationen zu Terminen und Tickets gibt es ebenfalls auf der Homepage.