Bergische Museen präsentieren neuen Flyer und Programm

„Ganz viel Arbeit“ : Bergische Museen präsentieren neuen Flyer

Im Juni 2019 startete unter dem Motto „Ganz viel Arbeit“ das erste Themenjahr des jungen Arbeitskreises Bergische Museen, zudem auch das Museum auf der Hardt der Archiv-und Museumsstiftung der VEM in Wuppertal gehört.

Bis zum Sommer 2020 geben Ausstellungen, Konzerte, Lesungen, Filmvorführungen, eine Besucherwerkstatt und ein Symposium den Besucherinnen und Besuchern Einblicke in die Arbeitswelt des Bergischen Landes.

Vergangene Woche wurde im Zeittunnel Wülfrath eine Zwischenbilanz der ersten drei Monate des Themenjahres gezogen und die kommenden Veranstaltungen vorgestellt. Vertreter der Museen, deren Veranstaltungen schon begonnen haben, berichten über eine größere Aufmerksamkeit aufgrund des neuen Netzwerks. Auch der fachliche Austausch unter den Kolleginnen und Kollegen hat sich intensiviert, kommen doch im Netzwerk große und kleine, ehrenamtlich sowie öffentlich getragene Museen zusammen.

Außerdem wurde die Themenjahrbroschüre sowie ein Flyer vorgestellt, die nun gedruckt vorliegen und in den Museen sowie in weiteren Auslagestellen kostenlos verfügbar sind. Die 62-seitige Broschüre im Format DIN A5 stellt alle beteiligen Museen und ihre Beiträge zum Themenjahr kompakt und übersichtlich vor. Sie ergänzt die Webseite der Bergischen Museen, die seit Beginn des Themenjahres unter www.bergischemuseen.de online ist. Dort sind Broschüre und Flyer auch zum Download erhältlich.

Das Themenjahr markiert den Beginn einer langfristigen Zusammenarbeit der Museen im Bergischen Land. Gefördert wird das Projekt durch das Land NRW, den Landschaftsverband Rheinland sowie acht Träger- und Fördervereinen Bergischer Museen.

In den zahlreichen Veranstaltungen des Themenjahres geht es um die Rolle der Arbeit für unser Leben, aber auch um die Bedeutung der Pause und der Freizeit. Weitere Veranstaltungen schauen auf die neuesten Trends der Digitalisierung, aber auch auf die industrielle Vergangenheit der Region und altes Handwerk. Erzählt wird ebenfalls, wie sich die Lebensumstände der Frauen in der ländlichen Gesellschaft gewandelt haben und was den Arbeitsalltag von Missionaren und Missionsschwestern in der Ferne prägt. Und immer wieder geht es darum, welche Fragen uns in diesen Bereichen bis heute beschäftigen.

Das Museum auf der Hardt in Wuppertal spannt in seiner Sonderausstellung den Bogen von der historischen Arbeit von Männern und Frauen, die u.a. durch die Rheinische Missionsgesellschaft in Barmen nach Afrika und Asien entsandt wurden, bis hin zu den veränderten Anforderungen an und Arbeitsbeziehungen in einer daraus hervorgegangenen Organisation, der Vereinten Evangelischen Mission, heute.

Broschüre und Flyer des Themenjahres „Ganz viel Arbeit“ liegen ab sofort in allen teilnehmenden Museen und an vielen weiteren Stellen aus.

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