1. Gastronomie

What’s new, what’s zu? Alles Mögliche aus der Wuppertaler Gastronomie

Wuppertaler Gastronomie: What’s new, what’s zu? : Vegan, vegetarisch, Fleisch oder Fisch

Das hat lang gedauert: Nach dem Corona-Lockdown gibt’s jetzt endlich wieder alles Mögliche aus der Wuppertaler Gastronomie.

Es ist viel passiert! Fangen wir im Westen an: Im Gebäude des „Alten Kaiser“ an der Vohwinkeler Straße 25 ist jetzt die Pizza-, Burger- und Grill-Adresse Stito’s zu Hause.

Weiter nach Sonnborn: Am Samstag (6. Juni) öffnet die Lünte, die neue Gastronomie auf Schloss Lüntenbeck. Dahinter stecken Kim Vorthmann, der parallel das „Katzengold“ betreibt, und Ex-„Viertelbar“-Wirt Florian Horras. Zum „Lünte“-Start gibt’s vier Gerichte pro Woche: vegan, vegetarisch, Fleisch oder Fisch – und einen Salat.

Apropos Viertelbar: Die hat einen neuen Inhaber. Der gebürtige Wuppertaler Arne Mangold kommt aus Lübeck zurück ins Luisenviertel. Wann es an der Luisenstraße 96a weitergehen wird, steht noch nicht genau fest. Aber fest steht: Es geht weiter!

Weil wir schon in Elberfeld sind: Von Corona zuerst ausgebremst und jetzt doch offiziell gestartet ist das Pan Asian Tapas-Lokal Mu-Kii in der ersten Etage der Ex-„Kult“-Location am Neumarkt mit außergewöhnlichem und umfangreichem Asia-Sortiment. Im Erdgeschoss des Gebäudes wird demnächst das Eiscafé Torri eröffnen – und die bunte Gastro-Situation rund um Kerstenplatz abrunden.

Unweit vom Neumarkt, am Fuß des Paradeberges, begrüßt bereits seit einiger Zeit das Belchicken an der Robertstraße 1 seine Gäste – mit einen großen Fast-Food-Spektrum rund ums Huhn.

„Selbst ist der Mann“: Dieses Sprichwort hat sich Kristof Stößel, Inhaber von Stößels Komödie Wuppertal am Karlsplatz zu Herzen genommen. Die Gastronomie der Komödie, die Stößchen heißt, wird jetzt in Eigenregie betrieben. Es gibt kleine Snacks und Getränke.

Jenseits der Rathaus Galerie am Willy-Brandt-Platz hat das Traditions-Steakhaus Maredo die Türen geschlossen. Die bundesweite Gastro-Kette befindet sich bekanntlich im Insolvenzverfahren. Wie die Zukunft der imposanten Gastro-Location im Elberfelder Rathausgebäude aussieht, ist offen.

Ein ähnliches Schicksal ereilte auch das André Crêpe Café in der Schönen Gasse: Das Lokal ist geschlossen.

Wir machen uns auf den Weg Richtung Luisenviertel und Umgebung: Das Vapiano an der Ohligsmühle macht weiter – allerdings zurzeit (wegen der Corona-Auflagen, die keinen Selbstbedienungsbetrieb erlauben) nur noch unter dem Motto „Take away“.

Etwas weiter auf der Talsohle entlang hat das nagelneue Steak- und Seafood-Restaurant Resumé an der Aue 54 seinen Neustart hingelegt. Steaks vom Rind, Tintenfisch und Gambas sowie Pizza à la carte oder individuell nach Wunsch stehen hier auf der Karte.

Auf der anderen Seite des Blocks, an der Friedrich-Ebert-Straße 85, haben Barbara Opitz und Michael Mayer vor ein paar Tagen ihr Tagsüber-Deli namens Schimmerlos eröffnet. In den aufwändig umgebauten beiden Etagen des früheren Haushaltswarenfachgeschäftes Bischoff & Zimmermann ist ein Treffpunkt mit viel Herz und moderner Küche entstanden.

Das Bouldercafé an der Trasse nahe der Wiesenstraße. Foto: Blo

Vom Luisenviertel einmal übern Berg Richtung der Gegend an der Wiesenstraße: Dort, im Haus Nr. 118, liegt der Bahnhof Blo. Das beliebte Boulder-Café hat die Außengastronomie wieder aufgenommen – und zwar in einem gastronomischen Übersee-Container, der im Biergarten des Cafés unmittelbar an der Nordbahntrasse steht. Es gibt zum Beispiel hausgemachte Pommes, „Blorritos“, Sommer-Rollen und Nachos.

Unsere letzte Elberfelder Station liegt am Hofkamp 99: Dort ging das jordanische Lokal Petra unmittelbar vor Corona an den Start und hat jetzt sozusagen wieder eröffnet. Innen gibt’s sogar eine Art kleines Beduinenzelt.

Zum Schluss noch zwei Abstecher in zwei „Außenbezirke“: Am Röttgen, Ecke Uellendahler Straße wird „in Kürze“ die Neueröffnung des japanischen Restaurants Sanmu angekündigt – und an der Talsperrenstraße 78 hat im Ur-Ronsdorfer Traditionslokal Gaststätte Nolzen nun Sohn Michael Nolzen das Ruder übernommen.