Aktuelles aus der Gastronomie What’s new, what’s zu?

Wuppertal · Eröffnungen, Auszeichnungen, Abschiede: Alles Mögliche aus der Wuppertaler Gastronomie.

 Haben ihren (einzigen Wuppertaler) Michelin-Stern verteidigt: Küchenchef Alexander Hoppe (links) und Restaurant-Inhaber Serkan Akgün vom „Shiraz“ an der Wittener Straße.

Haben ihren (einzigen Wuppertaler) Michelin-Stern verteidigt: Küchenchef Alexander Hoppe (links) und Restaurant-Inhaber Serkan Akgün vom „Shiraz“ an der Wittener Straße.

Foto: Thomas Krüger

Funkelnd geht es heute los: Das Restaurant Shiraz an der Wittener Straße 288 hat seinen vor einem Jahr erstmals errungenen Michelin-Stern verteidigt. In der jetzt erschienen 2023er Ausgabe des „Guide Michelin“ wird das Gourmet-Lokal von Betreiber Serkan Akgün und seinem Koch Alexander Hoppe weiter im illustren Kreis der aktuell 58 Sterne-Restaurants in Nordrhein-Westfalen geführt. Passend dazu bietet das Shiraz aktuell Fleisch-Feinschmeckern ein besonderes Highlight: Den Hauptgang des Genussreise-Menüs von Alexander Hoppe gibt’s derzeit optional auch mit Roastbeef vom Wagyu-Rind aus Myazaki in der höchsten Qualitätsstufe A5. Da drüber kommt in der Perfect-Meat-Welt nicht mehr viel …

Wir bleiben im Osten der Stadt und erinnern nochmals kurz daran, dass Tim Lipke am Samstag (15. April) den letzten Tag in seiner Villa Foresta an der Forestastraße 11 feiert. Danach wird das Lokal für immer geschlossen. Tim Lipke bleibt der Wuppertaler Gastronomie-Szene allerdings weiterhin erhalten: Und zwar im Restaurant Schloss Lüntenbeck, das er schon seit einigen Monaten zusammen mt Marinos Katis vom Grigio am Katernberg gemeinsam betreibt.

Nun nach Elberfeld: An der Gathe 51 hat vor kurzem das familiär geführte persische Lokal Sofreye Gilan aufgemacht. Persische Speisen genießen zu können, hat in Wuppertal Seltenheitswert. Das Lokal kann auch für private Feiern angefragt werden.

Auf dem Elba-Zukunftswerk-Areal an der Moritzstraße 14 am Arrenberg gibt’s ebenfalls Neuigkeiten: Die dortige Gastronomie hat mit dem soeben gestarteten Café Melonn wieder Fahrt aufgenommen.

Das gilt leider nicht fürs vegane Café Medusa an der Friedrich-Ebert-Straße 15a unmittelbar am Lauren- tiusplatz: Inhaberin Bella verabschiedet sich auf Facebook von all ihren Gästen mit einem „Dank für vier wunderbare Jahre“. Der letzte „Medusa“-Tag ist Sonntag, 7. Mai.

Und dann gleich nochmal Elberfeld-City, wo auch die Eröffnung des 60 Seconds to Napoli im Schwebebahnhof Döppersberg unmittelbar bevorsteht: Für den 28. April kündigt die Kette mit der preisgekrönten neapolitanischen Pizza ihr Startwochenende in der Location über der Wupper an.

Weiter geht es nach Sonnborn: An der Sonnborner Straße 142 hat vor zwei Wochen Das Blumencafé eröffnet. Hier trifft unter dem Motto „Mit Liebe zum Detail“ als Kombination von Blumenladen und Gastronomie Floristik auf Kaffee und Kuchen. Übrigens: Die komplette „Blumencafé“-Deko kann man im Blumenladen kaufen.

Ahmad Daoud (hinten) und Ernst Brusberg (2.v.l.) bei den Dreharbeiten im „Neuenhof1“ mit ihren Kollegen aus Halver, Hagen und Breckerfeld.

Ahmad Daoud (hinten) und Ernst Brusberg (2.v.l.) bei den Dreharbeiten im „Neuenhof1“ mit ihren Kollegen aus Halver, Hagen und Breckerfeld.

Foto: Kabel Eins

Foto: Bettina Osswald

Und zum guten Schluss noch ein kulinarischer Fernseh-Tipp: Die beliebte Kabel1-Serie „Mein Lokal, dein Lokal“ mit TV-Koch Mike Süsser als prominentem Aufseher macht nächste Woche wieder in der Region Station und dabei gleich zweimal Halt in Wuppertal: Mit im Rennen sind dann am Montag Ernst Brusberg mit seinem Muluru im Von der Heydt-Museum, am Dienstag serviert Ahmad Daoud im Neuenhof1 den Kollegen arabische Spezialitäten mit Blick auf das Küllenhahner Freibad. Start ist jeweils um 17.55 Uhr. Das Prinzip des Restaurant-Battles, das seit Jahren ein Dauerbrenner bei Kabel1 ist: Fünf Gastronomen stellen sich eine Woche lang der Konkurrenz aus der Nachbarschaft. An jedem Werktag lädt dazu ein Restaurant die vier anderen Teilnehmer zu sich ein und bekocht sie im laufenden Betrieb. Aufgetischt werden jeweils eine Vorspeise, ein Hauptgang und ein Dessert à la carte – dazu gibt es exklusive Einblicke in die Küchen. Am Ende eines jeden Abends werden Punkte verteilt, ins Gesamtergebnis fließt dann auch noch die Bewertung von Experte Mike Süsser ein, der die Küchen im Vorfeld besucht und unter die Lupe genommen hat. Am Freitag stellt sich dann heraus, wer den begehrten „Goldenen Teller“ gewinnt.