Die Veranstaltung steht im Zeichen des Arten- und Naturschutzes und richtet sich an Familien, Naturinteressierte sowie alle Besucherinnen und Besucher, die mehr über den Schutz bedrohter Tierarten erfahren möchten. Mittelpunkt sind natürlich die leuchtend blauen Hyazinth-Aras, deren Lebensraum zunehmend unter Druck gerät.
Hyazinth-Aras sind mit rund einer Gesamtlänge und etwa 1,5 Kilogramm Gewicht die größten Papageien. Der Bestand der im Pantanal lebenden Vögel gilt als bedroht.
Rund um die Freiflugvoliere „Aralandia“ gibt es ein abwechslungsreiches Programm mit Informationsständen, Mitmachaktionen und Einblicken in die Arbeit von Tierpflegerinnen und Tierpflegern sowie der vom Grünen Zoo unterstützen Naturschutzorganisationen. Gewährt werden Blicke hinter die Kulissen von „Aralandia“, hinzu kommen themenbezogene Entdeckungsreisen durch die eindrucksvolle Freiflugvoliere. Kreative Bastelaktionen für Kinder und ein Gewinnspiel mit Preisen runden den Tag ab.
„Aralandia“ fungiert als eine sogenannte Hochzeitsvoliere. Ähnlich wie in der Natur können sich hier alleinstehende Hyazinth-Aras aus verschiedenen europäischen Zoos ihren Partner inmitten einer großen Gruppe von Artgenossen selbst aussuchen. „Idee dahinter: Wenn Liebe im Spiel ist, dann erhöhen sich die Zuchterfolge. In der 1.400 Quadratmeter großen und bis zu 10 Meter hohen Freiflugvoliere leben Hyazinth-Aras zusammen mit Sonnensittichen, Chileflamingos und Südlichen Pudus“, heißt es.
Der Grüne Zoo Wuppertal engagiert sich seit vielen Jahren aktiv im internationalen Artenschutz und beteiligt sich an verschiedenen Zucht- und Erhaltungsprogrammen. Der Ara-Tag soll dieses Engagement sichtbar machen und gleichzeitig das Bewusstsein für den Schutz bedrohter Tierarten stärken.