"Wertevermittlung ist gefragt"

Konfessionelle Trägerschaft als Pluspunkt: Der Ansturm auf die Erzbischöfliche Tagesschule Dönberg ist ungebrochen. Im Februar läuft die nächste Anmelderunde.

Mit der Wahl der Schule werden Weichen fürs Leben gestellt. Immer weiter auf dem Abstellgleis landet dabei die Hauptschule. "Vollkommen zu unrecht" meint Peter Schmoll, Leiter der Erzbischöflichen Tagesschule Dönberg mit Grund-, Haupt- und Realschule — und erklärt weiter: "Gerade diese Schulform orientiert sich umfassend am Potenzial ihrer Schüler, fordert und fördert, ohne Gefahr zu laufen, zu überfordern."
Er sagt das im Rahmen einer Veranstaltung für Eltern, die sich im Vorfeld zum neuen Schuljahr darüber informieren wollen, wie es für den Nachwuchs nach der Grundschule weitergehen kann. Das Interesse an der Schule ist nach wie vor groß: Mit 360 Schülern in beiden Zweigen ist die Kapazität ausgelastet. Verantwortlich dafür sind laut Schmoll neben der Qualität des (sehr selten ausfallenden) Unterrichts die vielfältigen Angebote in Arbeitsgemeinschaften, die Schülern helfen, parallel zum normalen Unterricht Stärken zu entdecken und auszubauen. Ein Pluspunkt sei aber auch die konfessionelle Trägerschaft. "Wir orientieren uns an den Aspekten einer christlichen Prägung mit entsprechender Wertevermittlung. Und genau das wird immer stärker nachgefragt," so der Schulleiter, der Eltern dazu rät, bei der Wahl der Schule eine bestimmte Maxime in den Vordergrund zu stellen: "Wichtig ist, dass Ihr Kind sich wohlfühlt und gerne zur Schule geht. Und wenn dem so ist, ist später noch einiges möglich.