Dönberg Solarpark Siebeneick: „Nachhaltige Stromerzeugung direkt vor Ort“

Wuppertal · Die SPD-Ratsfraktion sieht den Solarpark Siebeneick am Dönberg als beispielhaft für den voranschreitenden Photovoltaik-Ausbau in Wuppertal an.

Der Vor-Ort-Besuch der SPD im Solarpark.

Foto: SPD

Mitarbeiter der Wuppertaler Stadtwerke (WSW) erläuterten den Aufbau und die Funktionsweise der fünf Hektar großen Anlage sowie deren Bedeutung für die lokale Energiewende. Mit einer Leistung von rund 3,4 Megawatt-Peak ist Siebeneick derzeit die größte Freiflächen-Photovoltaikanlage im bergischen Städtedreieck.

Im vergangenen Jahr haben die WSW gemeinsam mit dem Gebäudemanagement der Stadt Wuppertal (GMW) Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von 6,8 Megawatt-Peak installiert. Rund die Hälfte dieser Leistung entfällt auf den Solarpark Siebeneick.

„Die Freiflächen-Photovoltaikanlage am Dönberg ist ein wichtiger Schritt für den Klimaschutz in unserer Stadt. Hier wird sehr anschaulich, wie nachhaltige Stromerzeugung direkt vor Ort funktionieren kann. Mit diesem Solarpark leisten die WSW einen konkreten Beitrag zur Energiewende in Wuppertal und dazu, unsere Abhängigkeit von fossilen Energieträgern weiter zu reduzieren“, erklärt Oliver Wagner (umweltpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion).

Der im Solarpark erzeugte Strom wird komplett ins allgemeine Stromnetz eingespeist und an der Strombörse verkauft. Das Beispiel belege, „dass Solarstrom auch ohne Förderung durch das EEG wettbewerbsfähig ist“.

Ben Thunecke (Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion): „Wir wollen die Energiewende nicht nur politisch beschließen, sondern in Wuppertal ganz konkret gestalten. Der Solarpark Siebeneick zeigt, welches Potenzial in der Nutzung erneuerbarer Energien direkt vor Ort steckt. Dieses Potenzial wollen wir gemeinsam mit den WSW und der Stadt auch in Zukunft konsequent nutzen.“