Besucherinnen und Besucher erwartet ein buntes Programm mit Trödelständen, einer Hüpfburg und weiteren Mitmachaktionen für Kinder sowie einem internationalen Buffet und Getränken.
Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr jedoch nicht nur das Fest selbst, sondern das Engagement der Menschen vor Ort: Erstmals wird die Veranstaltung federführend vom neu gegründeten Mieterbeirat organisiert. Das Gremium wurde Anfang des Jahres ins Leben gerufen und setzt nun mit dem Stadtteilfest seine erste gemeinsame Idee für das Quartier um. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der „Oase“ begleiten und unterstützen die Initiative.
„Unser Ziel war von Anfang an, dass Bewohnerinnen und Bewohner ihr Quartier aktiv mitgestalten. Dass der Mieterbeirat nun selbst ein Stadtteilfest organisiert, zeigt, wie viel Engagement und Zusammenhalt hier entstanden sind. Genau das macht lebendige Quartiersarbeit aus“, so Christian Looft-Kaufmann, der Leiter des Bewohnertreffs.
Die „Oase“ ist seit vielen Jahren ein wichtiger Treffpunkt im Quartier Gustav-Heinemann-Straße. Mit Beratungsangeboten, Kinder- und Jugendarbeit sowie zahlreichen Begegnungsmöglichkeiten stärkt sie das Miteinander im Stadtteil und unterstützt Menschen dabei, ihre Nachbarschaft aktiv mitzugestalten. Der Mieterbeirat ist Teil dieses Ansatzes: Er bringt Ideen aus der Nachbarschaft zusammen und setzt sie gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern um.
„Nachbarschaft lebt davon, dass Menschen Verantwortung füreinander übernehmen und ihre Ideen einbringen. Der Mieterbeirat zeigt eindrucksvoll, was entstehen kann, wenn Bewohnerinnen und Bewohner die Möglichkeit bekommen, ihr Wohnumfeld selbst mitzugestalten. Dieses Engagement unterstützen wir sehr gerne“, erklärt Marion Grünhage (Geschäftsführerin der Diakonie Wuppertal – Kinder, Jugend und Familie).