Auf dem Gelände am Westfalenweg entsteht im Zuge eines Neubauprojektes ein Multifunktionshaus, in dem ein ambulanter Pflegedienst, Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz, Wohnungen für Betreutes Wohnen sowie Räumlichkeiten für Kleinkinderbetreuung geplant sind. Eingebettet in dieses Projekt wird ein Begegnungszentrum.
Am Montag (20. Juli 2026) übergab Marco Schmitz (Stiftungsratsvorsitzende der Sozialstiftung NRW) den Förderbescheid: „Hier entsteht eine barrierefreie Begegnungs- und Beratungsmöglichkeit für die Bürgerinnen und Bürger im Stadtteil. Mit den geplanten Angeboten wird Vereinsamungstendenzen entgegengewirkt und Teilhabe ermöglicht. Das Konzept, die Begegnungsmöglichkeit in einem Multifunktionshaus für Alt und Jung zu integrieren, hat uns überzeugt. Gerne tragen wir mit der Förderung dazu bei, eine zentrale und barrierefreie Anlaufstelle im Stadtteil zu schaffen.“
Mit dem Geld können der große Begegnungsraum, der kleinere Beratungsraum, eine Küche sowie Lager- und Toilettenräume gebaut werden. Hier sollen dann später Angebote zur digitalen Teilhabe, Gruppenangebote wie zum Beispiel Kochkurse, ein Stammtisch für ältere Herren, ein „Tötter-Cafe“, Senioren-Tanztee, Lesecafé und Angebote für gemeinsame Aktivitäten von Jung und Alt stattfinden. Darüber hinaus sind Seminare sowie Beratungs- und Informationsangebote für ältere Menschen und ihre Angehörigen zu Themen wie Alter, Pflege und Sterbebegleitung geplant.
Nicolas Starck und Thomas Kirst (Geschäftsführer der Dr. Heinrich Feuchter-Stiftung): „Wir freuen uns, dass wir mit Unterstützung der Sozialstiftung NRW einen Ort der Begegnung für die Stadtteile Uellendahl und Dönberg schaffen können. Unsere Stiftung ist seit mehr als 50 Jahren im Quartier vernetzt und mit dem geförderten Begegnungs- und Beratungszentrum können wir unsere langjährige Quartiersarbeit zentral verorten.“
Das neue barrierefreie Angebot solle „allen Menschen im Quartier, die aufgrund ihrer gesundheitlichen und / oder sozialen Situation der Hilfe bedürfen, zur Verfügung stehen. Unser Ziel ist es, Aktivitäten, Veranstaltungen und Angebote im Stadtteil zu verankern, die für jeden etwas zu bieten haben.“