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Es war ein Fest der Superlative

Es war ein Fest der Superlative

Der 20. Ronsdorfer Liefersack ist Geschichte — und begeisterte die Bürgerinnen und Bürger. Diese Jubiläumsauflage mit den Vorgängern zu vergleichen, verbietet sich, obwohl die meist stattlichen Erlöse für soziale Zwecke im Stadtteil verwendet wurden.

Auch wenn der diesjährige Erlös noch nicht feststeht, loben Beobachter das Fest als großartig und einmalig schön.

Christel Auer, Vorsitzende des Ronsdorfer Heimat- und Bürgervereins, blickt voller Stolz zurück, obwohl ihr und dem Orgateam die Strapazen der "drei tollen Tage" anzumerken sind.

Wenige Regentropfen konnten den Gesamteindruck nicht beeinträchtigen. Den Monaten intensiver Vorbereitung, zu der auch der Verkauf von Tombolalosen gehörte, folgte freitags mit dem "langen Tisch" ein erstes, wahres Nachbarschaftsfest. Vereine und Gruppen deckten ihre Tische und entspannten sich. Samstags stand der Bummel über den Bandwirkerplatz, der sich wieder einmal als pulsierendes Herz des Stadtteils bewährte. Dazu ein attraktives Bühnenprogramm, an dem alle Generationen ihre Freude hatten.

Am Sonntag ging der Frühschoppen nahtlos in den Umwelttag über. Zeit zum Nachdenken über die Zukunft und das eigene Verhalten.

Gemeinsam mit zahlreichen Partnern sorgte der HuB für das leibliche Wohl. Bierfässer wurden herangeschleppt, die Kehlen trockneten nicht. Hinter den Kulissen lief alles wie am Schnürchen. Christel Auer moderierte das vielfältige Bühnenprogramm und nahm frühzeitig Lob und Dank von Oberbürgermeister Peter Jung und Bezirksbürgermeister Harald Scheuermann-Giskes an.

Das Beste: Professionell ausgerichtet, war der 20. Liefersack dennoch ein weitgehend unkommerzielles Fest! Der Gewinn bleibt in Ronsdorf! HuB-Vorstand und Beirat, ergänzt um Mitglieder befreundeter Verein arbeiteten an drei Tagen buchstäblich bis zur Erschöpfung. Christel Auer bilanzierte: "Das traumhafte Fest hat bewiesen, dass wir in Ronsdorf eine eingefleischte Gemeinschaft sind, auch wenn die Arbeitsbelastung ungleich verteilt ist. Wir haben gerne für unsere Mitbürger und Nachbarn gearbeitet, uns über deren Lob gefreut, und hoffen, viel Geld an verschiedene soziale Einrichtungen ausschütten zu können."

(Rundschau Verlagsgesellschaft)