Er gibt den Takt vor

Vor 50 Jahren begann Klaus Möbius mit dem Chorgesang, seit 40 Jahren arbeitet der Musikdirektor (seit 2001) als Chorleiter.

Gewichtige Gründe, dass seine Chöre und Orchester ihrem künstlerischen Leiter in der Lutherkirche ein musikalisches Ständchen schenkten. Allerdings durfte sich der Küllenhahner mit Remscheider Adresse nicht ausruhen, sondern musste arbeiten, nämlich dirigieren. Ronsdorfer Männerchor, OTB und Barmer Männerchor bildeten eine Chorgemeinschaft, "Philomele" sang solo, außerdem musizierten die Band "Unisono" und das Johann-Strauß-Orchester.

Der musikalische Lebensweg von Klaus Möbius begann im kindlichen Alter von vier Jahren mit Akkordeonunterricht. 14-jährig wandte er sich seinem Trauminstrument, der Orgel, zu. Bei Dietmar Kress, dem damaligen Kantor der Reformierten Kirche in Elberfeld, erhielt er Unterricht in Harmonielehre und Chorleitung. 1974 übernahm er seine ersten Chöre. Später wurde er Kreischorleiter des Deutschen Allgemeinen Sängerbundes. Seit Jahrzehnten ist Möbius Organist seiner evangelischen Heimatkirchengemeinde Küllenhahn. In der Kirche am Kolk vertritt er seit der Brandkatastrophe 1973 die Kantoren. Seit einigen Jahren betreibt er in Farrenbraken (Remscheid) eine Musikschule für Keyboard und Klavier.

Klaus Möbius ist seit 25 Jahren Übungsleiter im Oberbarmer Turnerbund. Der OTB-Männerchor ist nämlich neben der Gesangsabteilung des Bergischen Turnvereins Graben der einzige "Turnerchor". Damals wurde in beiden traditionsreichen Vereinen mit demselben Personal geturnt und gesungen. Seitdem ist der Dirigent bezahlter Übungsleiter, ohne je geturnt zu haben.

Die musikalische Laufbahn war nicht selbstverständlich. Zunächst studierte Klaus Möbius Jura und arbeitete in der väterlichen Steuerkanzlei. 2003 hat er sein Hobby zum Beruf gemacht und wusste sofort: "Das ist jetzt das Richtige."

Möbius hat weitere Hobbys: Er ist Hobbykoch, passionierter Weinliebhaber und gibt Seminare zum Thema "Welcher Wein passt zu welchem Essen?".

(Rundschau Verlagsgesellschaft)