Als die Einsatzkräfte eintrafen, brannte der Pkw bereits in voller Ausdehnung. Das Feuer griff auf einen Peugeot 207 über und beschädigte das Auto am Heck. Außerdem platzten die Fenster eines Geschäfts im Erdgeschoss des Mehrfamilienhauses.
Weil Rauch in das Gebäude gezogen war, evakuierte die Feuerwehr die anwesenden Mieterinnen und Mieter. Insgesamt 16 Personen wurden vom Rettungsdienst unter anderem auf gefährliche Rauchgase untersucht. Es war aber niemand verletzt und musste in ein Krankenhaus gebracht werden.
Die Feuerwehr löschte den Brand rasch unter anderem auch mit Schaum, nachdem Betriebsstoffe ausgelaufen waren. Der Bereich musste anschließend intensiv gereinigt werden. Das Gebäude wurde intensiv belüftet und dann auf gefährliche Schafstoffe hin überprüft. Da keine negativen Messwerte vorhanden waren, durften die Betroffenen zurück in ihre Wohnungen. Das zerstörte Fenster wurde unterdessen gesichert.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei könnte es sich bei dem Vorfall um vorsätzliche Brandstiftung handeln. Anwohnerinnen und Anwohner hatten nach eigenen Aussagen einen Knall vernommen und außerdem eine Person beobachtet, die vom Tatort flüchtete. „Der Mann trug einen blauen Kapuzenpullover und eine dunkle Hose“, heißt es aus dem Wuppertaler Präsidium.
Der komplett zerstörte Seat wurde abgeschleppt und für die weitere Spurensuche sichergestellt. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist noch nicht bekannt. Die Feuerwehr beendete ihren Einsatz gegen 4:30 Uhr.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zu dem flüchtigen Mann machen können, sich unter der Telefonnummer 0202 / 284-0 zu melden.