Zwischen Kreuz Nord und Langerfeld A1: Hochzeitsgesellschaft verursacht Auffahrunfall

Wuppertal · Auf der A1 in Wuppertal waren am Samstagabend (8. Juli 2023) insgesamt sechs Wagen einer Hochzeitsgesellschaft in eine Karambolage verwickelt. Zwei Insassen verletzten sich bei dem Unfall schwer, es bildeten sich Staus.

Der EInsatz dauerte mehrere Stunden.

Der EInsatz dauerte mehrere Stunden.

Foto: Christoph Petersen

Der Vorfall ereignete sich gegen 19:30 Uhr auf dem Abschnitt zwischen dem Kreuz Wuppertal-Nord und der Anschlussstelle Wuppertal-Langerfeld im Baustellenbereich, in dem Tempo 80 gilt. Nach ersten Angaben hatte der erste Wagen der Hochzeitsgesellschaft aus noch unbekannten Gründen abgebremst. Die nachfolgenden Fahrer bemerkten die Situation zu spät und fuhren mit ihren Autos ineinander.

In den sechs Pkw saßen insgesamt 20 Personen. 15 davon wurden vor Ort von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Rettungsdienste untersucht. Drei Kinder und fünf Erwachsene zogen sich Verletzungen zu, darunter zwei Erwachsene schwere. Sie wurden nach der Erstversorgung unter notärztlicher Betreuung ins Krankenhaus gebracht und dort weiter behandelt. Über ihren Zustand ist momentan noch nichts bekannt. (Bilder)

Bilder: Auffahrunfall mit sechs Pkw auf der A1​ in Wuppertal
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Auffahrunfall mit sechs Pkw auf der A1

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Foto: Christoph Petersen

Von den sechs Autos waren fünf nicht mehr fahrbereit. Sie mussten abgeschleppt werden. Die Feuerwehr klemmte die Batterien ab, nahm auslaufende Betriebsstoffe auf und reinigte die Fahrbahn. Die Polizei hat unterdessen die Ermittlungen zur Ursache des Unfalls aufgenommen. Die Höhe des bei der Karambolage entstandenen Gesamtsachschadens ist noch nicht bekannt.

Aufgrund der Grenzlage waren auch Schwelmer Einsatzkräfte anwesend. Die Fahrbahn in Richtung Köln war unmittelbar nach dem Unfall zunächst komplett gesperrt, später wurde eine Spur freigegeben und der Verkehr daran vorbeigeleitet. Es bildete sich ein längerer Stau.

Erschwert wurde die Lage, weil Umleitungsstrecke, der A46, der Abschnitt zwischen Wuppertal-Wichlinghausen und -Elberfeld seit Donnerstagabend und noch bis einschließlich Montagmorgen (10. Juli) um 5 Uhr gesperrt ist. Dort wird auf einer Länge von 4,5 Kilometern im Rahmen der A46-Sanierung die Fahrbahn erneuert und lärmmindernder, offenporiger Asphalt eingebaut. Die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer, die diese Route gewählt hatten, mussten deshalb in Wichlinghausen die A46 verlassen und der ausgeschilderten innerstädtischen Umleitung folgen. Auch diese waren dadurch zeitweise überlastet.

(jak)