Unbedingt auch mit Seilbahn

Zu den Projekten des Förderprogramms "Soziale Stadt Heckinghausen" gehört die Sanierung der Spielplätze Werlé-, Ecke Krautstraße, Ziegelstraße und Grillparzerweg in den Jahren 2017 und 2018.

Der Bolzplatz an der Werléstraße wurde 2009 gebaut, der untere Spielplatz an der Krautstraße, der auf der Fläche der früheren katholischen Volksschule angelegt worden ist, 2011 überarbeitet. Die Gesamtfläche beträgt 1.300 Quadratmeter. Neu gestaltet werden 670 Quadratmeter. Die Abteilung "Planung und Bau von Freianlagen" des städtischen Ressorts Grünflächen und Forsten plant mit einem Investitionsvolumen von 120.000 Euro (80 Prozent davon gibt's vom Land) den Spielplatz unter Berücksichtigung von Wünschen und Anregungen der Kinder aus einem Beteiligungsprojekt.

Planer Mattis Ricken: "Die Baumaßnahme wird im Jahr 2018 umgesetzt. Der Entwurf muss Ende 2016 beim Fördergeber eingereicht werden. Daher musste das Beteiligungsprojekt bereits so weit vor der Umsetzung durchgeführt werden."

In einer Ferienwoche hatten Mitglieder des Kinderparlamentes (Infotelefon 563—5637, Sigrid Möllmer), zwölf Mädchen und Jungen zwischen sechs und 14 Jahren, von Mattis Ricken Informationen erhalten und ihre Gedanken zu Modellen entwickelt.

Staunend beobachten Eltern und Heckinghauser Politiker den Ideenreichtum und die Gestaltungsfähigkeiten: Eine Seilbahn ist ein großer Favorit — aber auch Kletterhilfen, Karussell, Schaukel, Sandkasten, Teich und Rutsche sind sehr erwünscht. Übrigens: Die fertige Spielplatzplanung soll den Kindern rechtzeitig vorgestellt werden.