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Hilgershöhe bekommt Stadtteilzentrum

Hilgershöhe bekommt Stadtteilzentrum

Mit Millionen-Fördermitteln aus der ersten Phase von 2012 bis 2015 hat das Programm "Soziale Stadt Oberbarmen-Wichlinghausen" viele bauliche und soziale Verbesserungen gebracht.

Eine professionelle Bewertung hat die Richtigkeit des Geldmitteleinsatzes bestätigt. Die Strukturschwäche bedarf einer Fortsetzung von 2016 bis 2021. In dieser Phase sollen mehr als 15,8 Millionen Euro investiert werden. Sozialdezernent Stefan Kühn: "Wir müssen weitere Entwicklungsimpulse setzen, Defizite beheben und an Stärken anknüpfen, Freiflächen erhalten und neue schaffen."

Mit einer fahrradsportlichen Pump-Track-Anlage wird das Trendsportzentrum (Parkour) am Trassenbahnhof Wichlinghausen ausgebaut. Noch in diesem Jahr beginnen die Arbeiten am Berufskolleg-Schulhof Diesterwegstraße, der nach der Schulzeit für die Jugend auf Wupperfeld geöffnet werden soll. Die Kosten von 1,1 Millionen Euro fördert das Land mit 90 Prozent. Um Ärger mit der Nachbarschaft vorzubeugen, stellt das städtische Gebäudemanagement einen Schließdienst. Das Hof- und Fassadenprogramm soll die Wohnqualität verbessern.

Geld gibt es auch für Rückbauten: Ein Ärgernis ist die Schrott-Immobilie an der Gildenstraße. Das Gebiet bis hinauf zur Trassenerweiterung wartet auf eine städtebauliche Entwicklung.

Auf der Hilgershöhe wird die ehemalige Gesamtschul-Turnhalle für 2,8 Millionen Euro zum Stadtteilzentrum. In der Nähe baut die Christusgemeinde an der Windhukstraße eine Gewerbe-Immobilie zum Fitness-Jugendzentrum um. Der Ex-Friedhof Sternstraße, auf dem noch einige Grabplatten und das Ehrenmal für den ersten Prediger der lutherischen Gemeinde, Pfarrer Johann Burchard Barthels, inmitten einer ungepflegten Anlage steht, soll 2019 für 290.000 Euro als städtebaulicher "Garten der Stille" wiedergewonnen werden.

Dem nicht vor dem Jahr 2021 umzubauenden Berliner Platz und seinem Umfeld zwischen Rittershauser Platz mit der Fernbus-Station, der Rosenau und dem Schöneberger Ufer mit Kosten von etwa 1,7 Millionen Euro wird ein Entwicklungsprozess mit Bürgerbeteiligung vorangestellt.

Die Koordination aller Aktivitäten und die Vernetzung bleibt in Händen des von der Diakonie gestellten Quartiersbüro-Teams "422" um Andreas Röhrig und Nina Schuster, das von Stefanie Rolf ergänzt wird. Für Kultur- und Kreativprojekte stehen jährlich rund 150.000 Euro aus dem Verfügungsfonds zur Verfügung.

Weitere Informationen im Ratsinformationssystem in der Drucksache VO/1825/15. Zu finden auf www.wuppertal.de — außerdem im Netz auf www.vierzwozwo.de.