Mit Blick auf eine neue Mitte

Mit "Soziale Stadt Heckinghausen" sollen bis 2021 mindestens 15,5 Millionen Euro fließen.

Davon muss die Stadt einen Eigenanteil von 20 Prozent leisten. Hinzu rechnet Sozialdezernent Stefan Kühn Erstattungen für den Neubau einer Kindertagesstätte. Mit dem Management hat die Stadt die Arbeiterwohlfahrt (AWO) beauftragt. Die AWO, deren Vorsitzende, Renate Warnecke, auch stellvertretende Bezirksbürgermeisterin und SPD-Stadtverordnete für Heckinghausen ist, hat Kristina Klack (29) aus Dortmund und Kathrin Leppert (27) aus Marl eingestellt, die sich eine Vollzeitstelle teilen. Beide bringen Erfahrungen in nachhaltiger Stadtteilarbeit und Kommunikation mit, und werden in einem noch anzumietenden Büro an der Heckinghauser Straße Stadtteilentwicklung umsetzen, Prozesse moderieren und Bürger einbinden.

Für die Sanierung von drei Spielplätzen an Ziegel- und Werléstraße sowie Grillparzer Weg fließt eine halbe Million Euro aus Städtebauförderung. Das Gelände um den Gaskessel, der von Thomas Drescher als "Sport-Park" neu belebt wird, bildet die Kernzone. Zwischen Heckinghauser Straße, einer begrünten Mohrenstraße und der Wupper werden ein neues Stadtteilzentrum und eine Kita gebaut. Damit alte Gewerbebauten an der Wupper gekauft werden können, um Neubauten zu realisieren, sind sieben Millionen Euro geplant.

Kristina Klack und Kathrin Leppert sind über die AWO per Mail an info@awo-wuppertal.de oder Telefon 24577—0 erreichbar.

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