Während der Vorbereitungen Anfang März hatten Fachleute unerwartete Verformungen des Untergrundes unter dem schweren Mobilkran festgestellt. Um jedes Risiko auszuschließen, wurde der Einsatz abgebrochen. Die Firma hat neue Planungen erstellt.
„Eine Fortsetzung der Arbeiten hängt maßgeblich von der Verfügbarkeit des Spezialkrans ab, der meist weit im Voraus ausgebucht ist. Jetzt hat sich ein Zeitfenster für die Woche nach Ostern aufgetan“, so die Verwaltung. Die Verantwortlichen peilen nun die Woche nach Ostern für den nächsten Versuch an. (Bilder vom ersten Versuch Anfang März)
Kran-Aufbau an der Waldeckstraße
Da eine Vielzahl an Beteiligten wie Baufirmen, Statiker sowie Polizei und Rettungskräfte koordiniert werden müssen, laufen die finalen Abstimmungen zwar noch, doch die Stadt zeigt sich sehr zuversichtlich, dass dieser Zeitplan eingehalten werden kann.
Für die Anlieferung der Brückenträger sind Sondertransporte notwendig. Damit diese die Baustelle von der Autobahn aus erreichen können, werden im Bereich Bockmühle und Kleine Straße für einige Tage Halteverbote eingerichtet. Die Transporte finden in den frühen Morgenstunden vor dem Berufsverkehr statt, um die Einschränkungen für die Bürger so gering wie möglich zu halten: „Dennoch wird es während der nächtlichen Fahrten zu kurzen Verkehrsbehinderungen kommen. In der Straße Bockmühle müssen die Fahrzeuge unter Polizeibegleitung sogar entgegen der Fahrtrichtung fahren, wobei die Durchfahrt für Rettungskräfte jederzeit sichergestellt bleibt.“
Trotz dieser unvorhergesehenen Verzögerung bleibt das langfristige Ziel bestehen. Die Stadt geht derzeit davon aus, dass der Zeitverlust im weiteren Bauverlauf ausgeglichen werden kann und die Brückenarbeiten wie geplant im Herbst 2026 abgeschlossen sein werden.