Elberfelder CDU Café Cosa: „Für Lösung, die menschlich, sozial und nachhaltig ist“

Wuppertal · Die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Elberfeld unterstützt die Forderung der Jungen Union, für das Café Cosa einen neuen Standort zu suchen.

Der Wupperpark Ost. Vorne rechts das Café Cosa.

Foto: Christoph Petersen

„Ebenfalls unterstützen wir die Anregung, die Einrichtung ,Gleis 1‘, die schon seit vielen Jahre eine Anlaufstelle für suchtkranke Menschen ist, als möglichen neuen Standort zu prüfen“, heißt es. „Tatsächlich war es die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Elberfeld, die den heutigen Standort des Café Cosa schon vor seiner Entstehung abgelehnt hat. Damals standen wir noch ziemlich alleine da, aber die Meinungen dahin mehren sich nun deutlich.“

Es sei „völlig unbestritten, dass suchtkranken Menschen Hilfe zuteilwerden muss, das ist unsere Pflicht als wertorientierte Gesellschaft. Es ist unser aller Aufgabe, den Menschen die Möglichkeit einer guten Perspektive zu geben und da ist die Politik auch besonders gefragt. Deshalb muss es auch in Zukunft eine Hilfseinrichtung wie das Café Cosa geben. Wir unterstützen das Café Cosa ausdrücklich!“

Gleichwohl ist es die Aufgabe, „dafür zu sorgen, dass die Stadt für alle ein Lebensraum ist, an dem man sich sicher fühlen kann und auch gerne aufhält. An dieser Frage hängen nicht zuletzt auch Existenzen, wie die der Gewerbetreibenden, deren Angestellten und anderen Gesellschaftsgruppen.“

Der Fraktionsvorsitzende Joachim Knorr: „Die Zustände am Wupperpark Ost sind schlicht und einfach unangenehm. Das empfinde nicht nur ich so, sondern höre ich unter andreem von immer mehr Frauen, Jugendlichen und älteren Menschen. Fäkalien, Erbrochenes, Blut, offen liegende Drogenbestecke, Menschen in einem unberechenbaren Zustand - das Gefühl der Sicherheit und des Wohlbefindens ist für viele Menschen damit am Wupperpark Ost heute nicht mehr gegeben.“

Das müsse „ein Warnsignal sein, das wir ernst nehmen müssen. Deshalb braucht das Café Cosa einen neuen Standort, der für möglichst alle Interessengruppen geeignet ist. Wir als Fraktion setzen uns damit weiter für eine Lösung ein, die menschlich, sozial und nachhaltig ist.“