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Wupperverband bilanziert Hochwasser-Management

Wupperverband bilanziert Hochwasser-Management : „Wir haben das Notwendige getan“

Von einem „Extrem-Ereignis“ spricht der Wupperverband über den Starkregen, der am Mittwoch (14. Juli 2021) über sein gesamtes Verbandsgebiet niedergekommen ist. Durch die flächendeckenden, hohen Regenmengen habe man die Schäden so gut es geht abgemindert, aber nicht abwenden können. Perspektivisch entspanne sich die Lage derzeit.

„Wir konnten die große Überflutung und noch größere Schäden verhindern“, sagt Georg Wulf als Vorstand des Wupperverbandes bei der Pressekonferenz am Donnerstagnachmittag, die die Überflutung im gesamten Verbandgebiets analysiert. Das Starkregenereignis hatte zu extremen Niederschlägen im gesamten Verband geführt. Die Wuppertal-Sperre hatte Überlauf – und führte am Messstandort Kluse mit 3,80 Meter zu einem Rekord-Höchststand der Wupper.

„Das Außergewöhnliche war, dass der extreme Regen flächendeckend im gesamten Verband heruntergekommen ist“, betont Marc Scheibel als Leiter Wassermengenwirtschaft &. Hochwasserschutz. Der Verband habe das Gesamtsystem entlastet und die Hochwasserwellen so gut es geht geglättet. Scheibel: „Wir reden von einem Extrem-Ereignis.“ Der in den Medien und bei Anwohnerinnen und Anwohnern der Talsperren kursierende Vorwurf, man hätte im Vorfeld mehr Wasser ablassen müssen, weist der Verband zurück. Es wurde Wasser wurde abgelassen – aber mit diesen extremen Mengen sei nicht zu rechnen gewesen. Wulf: „Wir haben das Notwendige getan.“ Bei dem Unwetter am Mittwoch hatte es 140 Liter pro Quadratmeter geregnet – das sei ein Zehntel des gesamten Jahres binnen eines Tages.

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Derzeit fallen die Pegel. Mit einer zweiten Überflutung sei nicht zu rechnen. Im Laufe der nächsten anderthalb Tage, prognostiziert Marc Scheibel, werden sich die Pegel im Verband normalisieren.