Fraktionssprecher Rainer Widmann hatte das Thema nach eigenen Angaben in den vergangenen Jahren mehrfach auf die Tagesordnung gesetzt: „Nun gibt es erfreulicherweise einen konkreten Standortvorschlag von Seiten der Verwaltung, der einen Brunnen vor dem Gebäude Werth 73 in der Nähe des Rathauses als möglich erachtet.“
In der Sitzung am 17. Juni 2025 hatte die Bezirksvertretung einstimmig die Verwendung von so genannten GfG-Mitteln (Gemeinde-Finanzierungs-Gesetz) in Höhe von 16.000 Euro für die Errichtung von Trinkwasserbrunnen im Bezirk beschlossen.
„Nach Schätzung der Verwaltung würde der Brunnen 15.570 Euro kosten. Das Geld würde also reichen, ist aber aufgrund der aktuellen städtischen Haushaltslage noch nicht frei gegeben. Auch muss die Aufstellung noch mit der derzeit laufenden Erneuerung des Werth abgestimmt werden. Aber ich bin zuversichtlich, dass wir das Projekt in diesem Jahr endlich auf den Weg bringen“, meint Bezirksvertreter Rainer Widmann.
„Aufgrund der durch den fortschreitenden Klimawandel immer heißer werdenden Sommertage ist eine gute Versorgung mit kostenlosem Trinkwasser für die Stadtbevölkerung notwendiger denn je“, so Bezirksvertretung Axel Frevert.
Zwar müssten noch ehrenamtliche Patenschaften für die tägliche Inspizierung des Brunnens gefunden werden, aber die Kommunen würden künftig dazu verpflichtet werden, die öffentliche Trinkwasserversorgung auch durch die Bereitstellung von kostenlosem Trinkwasser an öffentlichen Orten sicherzustellen.
Die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin Franziska Truse: „Ich freue mich sehr, dass das von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im August 2022 angeregte und seitdem immer wieder diskutierte Thema Trinkwasserbrunnen für Barmen nun in greifbare Nähe zu rücken scheint.“