„Mit diesem Schritt bekennt sich das Schwebodrom noch klarer zu seinem kulturellen, gesellschaftlichen und bildungsbezogenen Auftrag und stellt gleichzeitig die Weichen für eine langfristig stabile Zukunft“, heißt es. „Die Umwandlung in eine gGmbH bedeutet, dass das Schwebodrom nicht auf Gewinnerzielung ausgerichtet ist. Stattdessen werden erwirtschaftete Überschüsse vollständig in den Betrieb, die inhaltliche Weiterentwicklung sowie in Bildungs- und Vermittlungsangebote reinvestiert. Damit wird sichergestellt, dass das Haus dauerhaft als kultureller Ort erhalten bleibt und seine Angebote kontinuierlich weiterentwickeln kann.“
Außerschulischer Lernort mit kulturellem Bildungsauftrag
Als gemeinnützige Einrichtung erfüllt das Schwebodrom künftig ausdrücklich den Tatbestand der Heimatkunde und Heimatpflege. Es versteht sich als außerschulischer Lernort für Erwachsene ebenso wie für Schulklassen und Bildungseinrichtungen. Geschichte, Technik und Stadtentwicklung werden hier nicht nur vermittelt, sondern durch immersive Medien erlebbar gemacht.
Tuffi-Bilder im „Schwebodrom“
Mit innovativer Technik und einem inhaltlich fundierten Konzept verbindet das Schwebodrom kulturelle Bildung mit zeitgemäßer Präsentation. Der Fokus liegt darauf, historische Zusammenhänge verständlich aufzubereiten und Besucherinnen und Besucher aktiv einzubeziehen – unabhängig von Alter, Herkunft oder Vorwissen.
Ein starkes Fundament: Der Gesellschafterkreis
Träger des Schwebodroms bleibt die Immobilienstandortgemeinschaft (ISG) Barmen Werth.. Der ISG Vorstand setzt sich zusammen aus Matthias Wewer, Robin Bühne, Wolfgang Jarisch und Thomas Helbig. Sie verfolgen nach eigenen Angaben das Ziel, das Schwebodrom als kulturellen Leuchtturm in Wuppertal weiterzuentwickeln – insbesondere im Jubiläumsjahr 125 Jahre Schwebebahn.
Die neue Rechtsform schafft dabei ein tragfähiges Fundament, um das Projekt langfristig zu sichern und strategisch weiter auszubauen. Gleichzeitig ermöglicht sie eine noch engere Verzahnung mit dem deutschen Kultursystem, in dem gemeinnützige Träger eine zentrale Rolle spielen.
Zukunftssicher durch Gemeinnützigkeit
Die Entscheidung bringe konkrete Vorteile mit sich: „Als gemeinnützige Gesellschaft hat das Schwebodrom künftig besseren Zugang zu Fördermitteln, Spenden und Drittmitteln, die für kulturelle Einrichtungen von zentraler Bedeutung sind. Gleichzeitig erlaubt die Rechtsform, wirtschaftlich erfolgreich zu arbeiten – mit der klaren Verpflichtung, alle Erträge wieder in den gemeinnützigen Zweck zu investieren.“
Damit werde das Schwebodrom „nicht nur finanziell stabiler, sondern auch widerstandsfähiger gegenüber zukünftigen Herausforderungen. Die Gemeinnützigkeit trägt dazu bei, das Haus dauerhaft als kulturelles Angebot im Stadtbild zu verankern und seine pädagogische Qualität weiter auszubauen.“
Ein Ort mit internationaler Strahlkraft
Seit seiner Eröffnung hat das Schwebodrom über 100.000 Besucherinnen und Besucher empfangen – darunter Gäste aus dem In- und Ausland. Die innovative Verbindung von Geschichte, Technik und immersiver Inszenierung sorge „für internationale Aufmerksamkeit und macht das Haus zu einem Aushängeschild für Wuppertal“.